Die Judenfrage: Mein Beginn

Google liefert ca. 229.000 Such-Ergebnisse zu dem Begriff „Die Judenfrage“. Auf Archive.org werden 334 Dokumente und Bücher zum Thema Judenfrage angeboten. Ich beginne gerade, das Thema verstehen zu wollen. Bisher habe ich in den alten Bücher keine klare Definition der „Judenfrage“ gefunden.

 

Das Wort „Judenfrage“ scheint ein Euphemismus zu sein, es ist anscheinend als „Judenproblem“ aus Sicht der jeweiligen Machthaber gemeint.

 

Häufig benutzte Argumente sind:

  • Das Judenproblem hat etwas damit zu tun, dass die Gemeinschaft der Juden wirtschaftlich überdurchschnittlich erfolgreich ist, gegenüber der nicht-jüdischen Bevölkerung. Es wird deshalb unsaubere Geschäftspraktiken vermutet.
  • Mit ihrem Reichtum bestechen sie Politiker und nehmen Einfluss auf die öffentliche Meinung im Lande.
  • Die jüdische Gemeinde hat meistens keine vollwertigen Rechte in dem Staat, wo sie gerade leben.
  • Die Lehren des Judentums verhindern ebenfalls eine vollständige Integration in eine andere Gesellschaftsordnung als der ihren.
  • Ihr Bewusstsein, ein auserwähltes Volk zu sein, wird von ihren Führern hoch gehalten, da es die emotionale Gleichsetzung mit anderen verhindert.
  • Auch die Idee, dass es ein eigenes Volk ist, wird hochgehalten, obwohl ihr ursprünglicher Genpool durch Heirat mit Nichtjuden stark verändert wurde, was durch die weltweite Verteilung gar nicht anders ginge.
  • Man unterstellt ihnen, dass sie sich nicht besonders anstrengen, sich anzupassen, sondern dass sie sich eher als etwa besonderes ansehen, dass sie nicht gemein sein wollen mit den Nicht-Juden.

Schon als Jugentlicher hat es mich gestört, dass in Bezug auf Juden ständig ihre Religions-Zugehörigkeit mit ihrer Volks-Zugehörigkeit und ihrer Staatsbürgerschaft miteinander vermischt und nie klar getrennt diskutiert wurde.

 

Der Begiff des Volkes ist ein politischer Begriff, der von Menschen, die nach Macht über andere Streben, gerne verwendet wird, um verschiedene „Völker“ gegeneinander auszuspielen. Das Volk ist kein Begriff, der wissenschaftlich zu definieren ist.

 

Es ist mir noch nicht klar geworden, ob das Judenproblem eher die Folge der Restriktion der jeweiligen Machthaber ist, denen die Juden oft ausgesetzt waren, oder ob es eine Folge davon ist, dass die Führung der Juden ihr „auserwähltes Volk“ lieber unter ihrer Kontrolle haltenen will und deshalb eine Zuwendung zu anderen Menschen verhindern will.

 

So kann die Führung der Juden leichter ihr „auserwähltes Volk“ als eine Einheit steuern und ihren gemeinsamer Reichtum zentral einsetzen um mehr Einfluss zu bekommen und um die anderen leichter als Fremde ohne emotionalen Skrupel wirtschaftlich auszunutzen.

 

Wahrscheinlich wirkt beides zusammen. Ich tendiere eher dazu, dass es so auch von der Führung der Juden gewollt ist, weil es ihnen genau so mehr Macht gibt über die Art und Weise wie die Juden als Einheit auftreten sollen.

 

Um diese zentrale Kontrolle der Juden-Führung hoch zu halten helfen auch Judenprogrome, die es immer wieder gab. Ein äußerer Feind hält die Gemeinschaft zusammen.

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