Nachdenken

Nachdenken im Sinne der Finalen Theorie bedeutet immer ein inneres Arbeiten an der eigenen Zielehierarchie und dem eigenen Weltbild.


Frei Nachdenken kann das ICH nur, wenn keine aktuellen Konflikte mit hoher Priorität aus dem momentanen Umfeld anstehen. Nachdenken geht am Besten im Ruhezustand.


Beim Nachdenken analysiert das ICH meistens alte, eher weniger erfolgreiche Erlebnisse. Das Nachdenken hat immer das Ziel, alte Erkenntnisse zu optimieren oder neue Erkenntnisse anzustreben.


Es werden oft die Erfahrungen analysiert, die negative Emotionen beschert haben, um mit Hilfe der Fantasie sich erfolgreichere Handlungsoptionen oder neue Zielvorstellungen auszudenken, die vielleicht ein positiveres Ergebnis ermöglichen.


Oder es wird an der Optimierung einer emotional besonders positiven Zielvorstellung gearbeitet. Es werden vielleicht mit Fantasie mehrere Möglichkeiten an Handlungsketten ausgearbeitet, um diese Erlebnisse häufiger oder intensiver zu erleben.


Alle Möglichkeiten, die vom ICH betrachtet und beurteilt werden, werden dabei vom KÖRPER im Gedächtnis des ICHs hinterlegt, um bei Gelegenheit aufgerufen zu werden.

Die neuen Varianten zur Zielverfolgung werden bei Bedarf dem ICH zur Auswahl vorgelegt. Hat das ICH eine emotional positive Grundhaltung mit einem starken Bewusstsein des Willkommenseins, dann traut es sich auch einmal, eine neue Variante auszuprobieren und erweitert so sein Weltbild.


Zielgerichtetes Nachdenken ist aus Sicht des ICHs ein reales Leben im Universum aber ohne Risiko, weil es nur im Spielemodus mit dem KÖRPER geschieht.


Das ICH spielt Leben mit seinem KÖRPER. Es ist nicht klar zu erkennen, ob die Fantasie, welche die unterschiedlichen Varianten ersinnt, vom KÖRPER kommt oder vom ICH. Ich tippe auf den KÖRPER. Im Ergebnis ist es wahrscheinlich egal.