Hypnose

Im Zustand der Hypnose sind sowohl die Ansprechbarkeit des KÖRPERS als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des normalen ICHs ist in gleichem Maße reduziert.


Bei einer Hypnose scheint es so zu sein, dass das ICH sich entscheiden kann, die Kontrolle des KÖRPERs einem anderen Geistwesen zu überlassen.


Das ICH einer Person, das sich stark nach Vereinigung mit einem anderen ICH sehnt, gibt sicher leichter die Kontrolle des KÖRPERs an ein anderes ICH ab, als andere.
Bei der Hypnose ist der Normalmodus zwischen dem ICH und seinem KÖRPER eingeschränkt.
Vielleicht agiert das ICH dann auch nur als Relaisstation, ohne die Anweisungen des anderen kontrollierenden ICHs zu verändern und der KÖRPER weiß nichts von dem andern ICH.
Es wäre eine lohnendes Ziel für die Wissenschaft herauszufinden, ob der KÖRPER für dieses andere ICH ein eigenes Gedächtnis anlegt, wie bei einer dissoziativen Identitätsstörung (DIS) oder ob das Gedächtnis und die Ziele des normalen ICHs dabei verwendet wird.
Wikipedia-de: Hypnose
Professor Dr. rer. soc. Dirk Revenstorf der Universität Tübingen beschreibt die Einsatzmöglichkeiten der Hypnosetherapie für eine Vielzahl von therapeutischen Zielen.
Veränderungen folgender physiologischer Reaktionen können durch Suggestion oder die aktivierte Vorstellung beeinflusst werden:
Der Muskeltonus,
Kreislauffunktionen (z.B.: Durchblutung),
Funktionen des autonomen Nervensystems,
Funktionen des Immunsystems und
Funktionen des endokrinen Systems.
Erreicht wird dadurch Entspannung, Unterstützung der Wundheilung, Blutungskontrolle, Verminderung Stress bedingter Immununterdrückung (Herpes), Warzenbeseitigung und Kontrolle allergischer Reaktionen (Heuschnupfen). Schmerzen können in der Wahrnehmung ihrer Dauer und Qualität verändert werden.
Durch Aktivierung von gezielten Vorstellungen von Bewegungen werden die gleichen Hirnregionen aktiviert, als wenn der Proband diese Bewegung ausführen würde.
Die Vorstellung von Wärme in der Hand, erhöht die Durchblutung der Hand. Ebenso erzeugt die Erinnerung an eine konfliktreiche Situation das Erleben, die damit verbundenen Emotionen.
In der Therapie können solche intern generierte Muster bearbeitet werden, um eine gewünschte Verminderung oder Verstärkung der Bewertung zu erreichen und verdrängtes wieder zu integrieren.
Überwertig erlebte Details von traumatischen Erlebnissen können abgeschwächt werden (Lautstärke einer Stimme, die Farbe und Helligkeit einer Erinnerung). Fehlende Erfahrungsaspekte können in Trance assoziiert werden.