Flow State

Der Zustand des flow state beschreibt eine optimierte Möglichkeit des normalen Betriebsmodus zwischen dem ICH und seinem KÖRPER, um besonders effizient kurzfristige oder mittelfristige Ziele zu erreichen.


Es ist ein Zustand, bei dem die Mehrheit der notwendigen Handlungsoptionen für das angestrebte Ziel automatisiert sind. Wie es zum Beispiel bei einer schnellen Abfahrt mit dem Fahrrad auf einer schwierigen, steilen Strecke sein kann.


Sind die meisten der notwendigen Handlungsoptionen automatisiert, dann kommt das ICH und sein KÖRPER in den besonderen Genuss der Emotion des flow state. Der KÖRPER kann dabei viele Entscheidungen zur momentanen Zielverfolgung des ICHs eigenmächtig treffen, weil das Ziel des ICHs klar ist.


Dieser Zustand geht schon mehr in Richtung Vereinigung zwischen ICH und KÖRPER. Es ist mehr als bloße Verschränkung. Die erlebte Emotion für das ICH und den KÖRPER sind entsprechend positiv. Sie halten länger an als dass Ereignis selbst.


Dieser Zustand erfordert eine hohe Synchronisation zwischen ICH und KÖRPER, bei der das ICH immer nur Zwischenziele in größeren Abständen als normal, freigibt, die der KÖRPER dann automatisch ausführt.
Das jeweilige Zwischenziel solch einer Abfahrt ist gefährdet, wenn es andere sehr dringende oder andere unerledigte Zielvorstellungen mit hoher Priorität für das ICH gibt.


Wenn das ICH in einem Moment der Unkonzentriertheit nur kurz den Zustand des flow states verlässt, dass dann vom KÖRPER diese Ziele mit sehr hoher Priorität dem ICH zur Entscheidung vorgelegt wird.


Das ICH überlegt vielleicht zu lange, was es mit diesem Ziel machen soll, das in sein Bewusstsein geladen wurde. Das kann bei einer schwierigen Abfahrt schon zu lange dauern, um eine notwendige Korrektur der Fahrtrichtung vornehmen zu können. Es kommt zum Sturz.


Das ICH muss im flow state lernen, strikt in Synchronisation mit seinem KÖRPER bezüglich des mittelfristigen Ziels zu bleiben und alle Ablenkungen mit hoher Priorität meiden.