Satzung der Stiftung

§  1 – Name, Rechtsform, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Die Stiftung führt den Namen “Die Finale Theorie”.
(2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des Bürgerlichen Rechts.
(3) Sie hat ihren Sitz in der Stadt XXXXXX, Kreis Offenbach / Hessen.
(4) Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

§  2 – Stiftungszweck und Gemeinnützigkeit

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und kirchliche Zwecke.
(2) Die gemeinnützigen Zwecke der Stiftung sind der Erhalt, die Vervollständigung und die Verbreitung der Theorie über die Wirklichkeit der Welt auf der Basis eines rein geistigen Universums.
(3) Diese Theorie wird entweder als “Die Theorie des Seins” oder als “Die Finale Theorie” bezeichnet. In Englisch “The Final Theory” oder “The Theory of Being”.
(4) Die Originalbeschreibung der Theorie als “Die Theorie des Seins” ist zur Zeit der Stiftungsgründung im Internet unter http://diskussion.TheorieDesSeins.de/ kostenfrei als Onlinebuch einzusehen. Sie wird ständig verbessert und erweitert.
(5) “Die Finale Theorie” ist bei Gründung der Stiftung das alleinige geistige Eigentum des Stiftungsgebers.
(6) Wegen der allumfassenden Größe der “Finalen Theorie” ist die Theorie als Ganzes grundsätzlich nicht beweisbar. Es reicht aber ein Gegenbeweis, um die Theorie als ungültig zu belegen. Die Stiftung fördert Wissenschaft und Forschung, um die “Finale Theorie” zu untermauern, zu verbessern oder zu widerlegen.
(7) Die Stiftung verfolgt auch den Zweck der Entwicklung einer finalen Gesellschaftsordnung einer globalisierten Welt auf der Basis der Erkenntnisse der “Finalen Theorie”.
(8) Die “Finale Theorie” stellt eine Vereinigung der materiellen Weltsicht mit der spirituellen Weltsicht dar. Sie vereint alle Wissenschaften mit Religion. Sie zeigt auf, was Evolution wirklich ist. Und was der evolutionäre Zweck der Spezies Homo Sapiens ist.
(9) Die Stiftung verfolgt langfristig auch den Zweck der Gründung einer neuen  Religionsgemeinschaft auf der Grundlage der “Finalen Theorie”.
(10) Der gemeinnützige Zweck ist im Konfliktfalle dem kirchlichen Zweck vorzuziehen.
(11) Die Stiftung ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(12) Die Mittel der Stiftung dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Organmitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Stiftung.

§  3 – Stiftungsvermögen

(1) Das Stiftungsvermögen von zu Beginn 10000,00 Euro ist in seinem Bestand möglichst ungeschmälert zu erhalten.
(2) Das Stiftungsvermögen darf nur gänzlich aufgebraucht werden, um zu gewährleisten, dass die erste Priorität der Ziele der Stiftung in § 21  möglichst lange erreicht werden kann.
(3) Andere Ausnahmen sind mit Zustimmung der Stiftungsaufsichtsbehörde zulässig, soweit der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen und der Bestand der Stiftung für angemessene Zeit gewährleistet sind.
(4)  Umschichtungen des Stiftungsvermögens sind zulässig, wenn sie der dauerhaften und nachhaltigen Erfüllung des Stiftungszwecks dienlich sind.

§  4 – Verwendung der Vermögenserträge und Zuwendungen

(1) Der Ertrag des Stiftungsvermögens und Zuwendungen, soweit diese vom Zuwendenden nicht zur Aufstockung des in § 3 Abs. 1 genannten Vermögens bestimmt sind, dürfen nur entsprechend dem Stiftungszweck verwendet werden.
(2) Die Stiftung darf Rücklagen im Rahmen des nach der Abgabenordnung steuerlich Zulässigen bilden.
(3) Die Stiftung darf Vermögenserträge auch dazu verwenden, um in angemessener Weise den Stifter, seine Ehefrau XXXXXXX und seine Tochter XXXXXX in einer Notlage zu unterstützen, ihre Gräber zu pflegen und ihr Andenken zu ehren, solange das Gründungskapital nicht angetastet werden muß.
(4) Es darf keine andere Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§  5 – Stiftungsorgane

(1) Organe der Stiftung sind der Vorstand, der Stiftungsbeirat, der Theoriebeirat und ein Meister der Finalen Theorie.
(2) Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen und Aufwendungen. Der Stiftungsbeirat kann abweichend hiervon beschließen, dass den Vorstandsmitgliedern für ihre Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung gezahlt wird, wenn der Ertrag des Stiftungsvermögens dies ermöglicht und die Ziele in § 21 (1-4) für die nächsten drei Jahre nicht gefährdet werden.
(3) Ein Mitglied eines Organs kann nicht zugleich einem anderen Organ angehören. Mitglieder eines Organs dürfen nicht Angestellte der Stiftung sein.
(4) Ausnahme zu (3): Der Stifter und seine Ehefrau können gleichzeitig allen Organen angehören.
(5) Ausnahme zu (3): Der erste Meister der Finalen Theorie ist Mitglied in allen Organen.
(6) Ein Theoriebeirat wird erst notwendig, wenn das Stiftungsvermögen die Unterstützung von umfangreicheren wissenschaftlichen Arbeiten möglich macht.

§  6 – Meister der Finalen Theorie

Der Meister der Finalen Theorie ist finaler Entscheider über den Inhalt der Beschreibungen zur Finalen Theorie.

(1) Der Meister der Finalen Theorie (MFT) besteht aus maximal zwei Personen.
(2) Es gibt nur einen ersten MFT und seinen Vertreter, den zweiten MFT.
(3) Der Stifter ist der erste MFT. Er bestimmt den zweiten MFT, der nach dem Tode des Stifters automatisch die Rolle des ersten MFT für drei Jahre übernimmt.
(4) Weitere MFT’s werden vom Stiftungsbeirat für die Dauer von drei Jahren gewählt.
(5) Wiederwahl ist möglich und gewünscht.

§  7 – Aufgaben des Meisters der Finalen Theorie

(1) Der erste MFT ist gleichzeitig auch Mitglied in allen anderen Organen.
(2) Der zweite MFT unterstützt den ersten MFT und vertritt ihn nur dann, wenn der erste MFT dies wünscht oder unpässlich ist.
(3) Der erste MFT dokumentiert sichtbar für alle Mitglieder aller Organe, wann der Vertretungsfall eintritt.
(4) Der zweite MFT ist nicht automatisch Mitglied in anderen Organen. Bei Vertretung des ersten MFT übernimmt er aber dessen Vollmachten.
(5) Der MFT hält besonderen Kontakt mit dem Theoriebeirat und zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Aktivitäten.

§  8 – Vorstand

(1) Der Vorstand besteht höchstens aus fünf weiteren Personen neben dem ersten MFT.
(2) Zu Beginn der Stiftung ist der Stiftungsgeber alleiniges Mitglied des Vorstandes.
(3) Der Vorstand wird vom Stiftungsbeirat für die Dauer von drei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Nach Ablauf der Amtsdauer führt der amtierende Vorstand die Geschäfte bis zur Wahl des neuen Vorstandes fort.
(4) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor Ablauf seiner Amtszeit aus, hat er dies gegenüber dem Vorstand und dem Stiftungsbeirat (sofern vorhanden) sechs Monate vor dem Ausscheiden anzukündigen. Die Ankündigungsfrist entfällt nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes.
(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vor dem Ablauf der Amtsdauer aus seinem Amt aus, wird für die verbleibende Zeit der Amtsperiode ein Ersatzmitglied gewählt.
(6) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden, wenn die Anzahl der Vorstandsmitglieder dies möglich macht.

§  9 – Aufgaben des Vorstandes

(1) Der Vorstand verwaltet die Stiftung. Ihm obliegen insbesondere die operativen Aufgaben, um den Stiftungszweck zu erreichen.

  • Die Koordinierung der kurzfristigen und mittelfristigen Aufgaben, um das Stiftungsziel zu erreichen.
  • Entwicklung und Fortschreibung eines Dokumentes “Sicherheitsarchitektur zur Verwaltung der Finalen Theorie”, die festlegt, wie die Qualität der Finalen Theorie sichergestellt wird und welche Personen, welche Veränderungen an der Beschreibung der Finalen Theorie vornehmen dürfen.
  • Die Verwaltung des Stiftungsvermögens.
  • Die Verwendung der verfügbaren Mittel entspechend der Prioritäten in §21 und den Empfehlungen des Stiftungsbeirates.
  • Die Fertigung eines jährlichen Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks.
  • Die Erstellung einer ordnungsgemäßen Jahresabrechnung innerhalb von sechs Monaten nach Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres.

(2) Die Jahresabrechnung muss folgenden Inhalt aufweisen:

  • Vermögensübersicht, aus der Stiftungsvermögen und Rücklagen mit Stand 1. Januar und Bestand am 31. Dezember hervorgehen,
  • Erträge aus dem Stiftungsvermögen,
  • eventuelle Zustiftungen zur Erhöhung des Stiftungsvermögens,
  • eventuelle Zuwendungen Dritter zur Erfüllung des Stiftungszwecks.
  • Ausgabenübersicht in Bezug auf den Stiftungszweck.

(3) Sofern die Prüfung der Jahresabrechnung nach § 12 Absatz 3 bzw. 4 Hessisches Stiftungsgesetz durch einen Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer erfolgt, muss sich die Prüfung auch auf die Erhaltung des Stiftungsvermögens und die satzungsgemäße Verwendung der Stiftungsmittel erstrecken.
Ferner muss er sein Testat unter Berücksichtigung der stiftungsrechtlichen Vorschriften erstellen. Dies bedeutet beispielsweise, dass Abschreibungen bezüglich des Grundstockvermögens nicht mit Einnahmen der Stiftung verrechnet werden dürfen, sondern zu einer Vermögensminderung führen müssen.
(4) Die Jahresabrechnung einschließlich der Vermögensübersicht und der Bericht über die Erfüllung des Stiftungszwecks sind dem Stiftungsbeirat vorzulegen.
(5) Der Vorstand vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich mit mindestens 2 seiner Mitglieder, wenn vorhanden. Eines dieser Mitglieder muss der Vorsitzende des Vorstandes oder im Falle seiner Verhinderung der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes sein.
(6) Rechtsgeschäfte, welche die Stiftung im Einzelfall mit mehr als 1000,00  Euro verpflichten, bedürfen der Zustimmung des Stiftungsbeirats.
(7) Für die laufenden Geschäfte können ein Geschäftsführer und Hilfskräfte angestellt werden, wenn dies die finanzielle Situation der Stiftung zulässt und es die laufenden Geschäfte der Stiftung erfordern. Der Geschäftsführer hat die Stellung eines besonderen Vertreters im Sinne des § 30 BGB.

§ 10 – Beschlussfassung des Vorstandes

(1) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu Sitzungen einberufen, so oft dies zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung erforderlich erscheint, mindestens jedoch einmal jährlich.
(2) Die Einberufung hat unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen zu erfolgen. Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn zwei Mitglieder des Vorstandes dies verlangen. Der Stiftungsbeirat kann die Einberufung einer Vorstandssitzung verlangen.
(3) Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend oder vertreten sind.
(4) Ein Vorstandsmitglied kann sich in der Sitzung durch ein anderes  Vorstandsmitglied vertreten lassen. Kein Vorstandsmitglied kann mehr als ein anderes Vorstandsmitglied vertreten. Die Bevollmächtigung von Vorstandsmitgliedern sollte schriftlich erfolgen.
(5) Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle Mitglieder persönlich anwesend sind und kein Mitglied widerspricht.
(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung, die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag.
(7) Bei mehr als drei Mitgliedern: Ist auch der stellvertretende Vorsitzende verhindert, entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme desjenigen Mitgliedes, das zum Sitzungsleiter gewählt wurde.
(8) Über die Sitzungen des Vorstandes ist Protokoll zu führen, welches vom Sitzungsleiter und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten. Das Protokoll ist allen Mitgliedern des Vorstandes und dem Vorsitzenden des Stiftungsbeirates zeitnah zur Kenntnis zu bringen.
(9) Beschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Verfahren schriftlich erklären.

§ 11 – Stiftungsbeirat

Der Stiftungsbeirat ist das Kontrollgremium der Stiftung.

(1) Der Stiftungsbeirat soll aus maximal 10 Personen bestehen.
(2) Der Stifter ist zu Beginn alleiniges Mitglied des Stiftungsbeirates.
(3) Weitere Mitglieder müssen einstimmig gewählt werden.
(4) Mitglieder des Stiftungsbeirates werden auf Lebenszeit gewählt.
(5) Mitglieder des Stiftungsbeirates kündigen ihre Mitgliedschaft mindestens 6 Monate im voraus.
(6) Der Stiftungsbeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden für die Dauer von fünf Jahren. Wiederwahl ist zulässig.

§ 12 – Aufgaben des Stiftungsbeirates

Der Stiftungsbeirat hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • Wahl der Vorstandsmitglieder (§ 8 Absatz 1).
  • Wahl weiterer Mitglieder des Stiftungsbeirates.
  • Wahl der Mitglieder des Theoriebeirates.
  • Beratung des Vorstandes durch Vorgaben der Arbeitsschwerpunkte für das kommende Jahr auf der Basis der Vorschläge des Theoriebeirates.
  • Beschlussfassungen, die gemeinsam mit dem Vorstand durchzuführen sind, wie Satzungsänderungen, Auflösung und Zusammenlegung der Stiftung. Der Zweck der Stiftung darf in seiner ursprünglichen Fassung nicht eingeschränkt werden. Erweiterungen sind erlaubt.
  • Zustimmung zu Rechtsgeschäften im Sinne des § 9.
  • Prüfung der Jahresabrechnung und des Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks,

§ 13 – Beschlussfassung des Stiftungsbeirates

(1) Der Stiftungsbeirat wird vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter zu Sitzungen einberufen, so oft dies zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung erforderlich erscheint, mindestens jedoch einmal jährlich.
(2) Die Einberufung hat unter Angabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens vier Wochen zu erfolgen.
(3) Sitzungen sind ferner einzuberufen, wenn mindestens 2 Mitglieder des Beirates dies verlangen. Der Vorstand der Stiftung kann die Einberufung einer Beiratssitzung verlangen.
(4) Beschlüsse des Stiftungsbeirates werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Der Stiftungsbeirat ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mindestens 2 seiner Mitglieder anwesend oder vertreten sind.
(5) Ein Beiratsmitglied kann sich in der Sitzung durch ein anderes Beiratsmitglied vertreten lassen. Kein Beiratsmitglied kann mehr als ein anderes Beiratsmitglied vertreten.
(6) Ladungsfehler gelten als geheilt, wenn alle Mitglieder persönlich anwesend sind und kein Mitglied widerspricht.
(7) Der Stiftungsbeirat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der sich nicht enthaltenden anwesenden und vertretenen Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung, die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden den Ausschlag.
Bei mehr als drei Mitgliedern: Ist auch der stellvertretende Vorsitzende verhindert, entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme desjenigen Mitgliedes, das zum Sitzungsleiter gewählt wurde.
(8) Über die Sitzungen des Stiftungsbeirates ist Protokoll zu führen, welches vom Sitzungsleiter und dem Protokollanten zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten. Das Protokoll ist allen Mitgliedern des Stiftungsbeirates und dem Vorsitzenden des Vorstandes der Stiftung zeitnah zur Kenntnis zu bringen.
(9) Beschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden, wenn alle Mitglieder ihre Zustimmung zu dem Beschluss schriftlich erklären.

§ 14 – Abwahl eines Organmitglieds

(1) Alle Organmitglieder können aus wichtigem Grund durch Beschlussfassung des  Stiftungsbeirates abberufen werden. Ein solcher Beschluss bedarf in Abweichung zu §13 Absatz (7) der Zustimmung aller stimmberechtigten Mitglieder des Stiftungsbeirates.
(2) Ein eventuell vorhandenes Stimmrecht des betroffenen Mitglieds ruht in diesem Fall und wird bei der Ermittlung der Stimmenmehrheit nicht berücksichtigt.
(3) Ein wichtiger Grund kann zum Beispiel ein wiederholter Verstoss gegen die Ziele der Stiftung sein.
(4) Die offensichtliche und willentliche Nichtberücksichtigung von wissenschaftlichen Faken bei der Beschreibung der Finalen Theorie kann auch ein wichtiger Grund sein.
(5) Der Stifter kann eigenmächtig einzelne Organmitglieder abwählen.

§ 15 – Theoriebeirat

Der Theoriebeirat soll aus wissenschaftlich denkenden Personen bestehen, die nicht an das Materie-Dogma gebunden sind. Freie, nicht festgelegte Denker sind zu bevorzugen.

Es ist wünschenswert, dass sie einen möglichst breiten wissenschaftlichen Hintergrund haben. Im Idealfall deckt der Theoriebeirat das gesamte Spektrum aller Wissenschaften ab.

(1) Eine Obergrenze für die Anzahl der Mitglieder des Theoriebeirates wird nicht festgelegt.
(2) Zu Beginn besteht der Theoriebeirat nur aus dem Stifter.
(3) Weitere Mitglieder des Theoriebeirates werden vom Stiftungsbeirat berufen.
(4) Die Mitglieder des Theoriebeirates werden für fünf Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich.
(5) Der Theoriebeirat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden für die Dauer von fünf Jahren. Wiederwahl ist zulässig.

§ 16 – Aufgaben des Theoriebeirates

Der Theoriebeirat erarbeitet Vorschläge über die Entwicklung und Veränderungen der Theorie des Seins “Die Finale Theorie”. Er ist besonders verantwortlich für:

  • Die Vervollständigung und Verbesserung der Theorie.
  • Die Sicherstellung der Widerspruchsfreien Darstellung der Theorie “Die Finale Theorie”.
  • Die Sicherstellung der Widerspruchsfreiheit mit wissenschaftlichen Fakten.
  • Alle Fragen der Theorie betreffend.
  • Die Beratung des Vorstandes und des Stiftungsbeirates.
  • Er erarbeitet Studien zur Verbesserung und Vervollständigung der Theorie in schriftlicher Form, die dem Stiftungsbeirat und dem Vorstand zeitnah zur Kenntnis gebracht werden.

§ 17 – Grundlagen der Finalen Theorie

Alle zukünftigen Veränderungen der Finalen Theorie müssen folgenden Axiomen genügen:

(1) Das Universum ist ein Spezieller Bewusstseinsraum des Schöpfers des Universums.
(2) Der Schöpfer des Universums ist ein Geistwesen und wird “Kosmos” genannt.
(3) Kosmos hat den Trieb zur Erkenntnis. Sein Ziel ist das Erkenntniskontinuum.
(4) Alle Entitäten im Universum sind Geistwesen mit artspezifischen Trieben und individuellen Freiheitsgraden diesen Trieben zu folgen.
(5) Evolution ist die geistige Entwicklung von Kosmos.
(6) Neue Erkenntnisse von Kosmos kann zu neuen Freiheitsgraden der Entitäten im Universum führen, die wiederum zu neuartigen Entitäten führen können.
(7) Das Universum beginnt mit einem getakteten Strom an Dissoziation von Ur-Entitäten in das Universum.
(8) Nur dieser Takt erzeugt erlebbare Zeit im Universum. Es gibt keine kontinuierlich verstreichende Zeit im Universum.
(9) Alle Entitäten im Universum haben einen Trieb, den sie nicht ablegen können. Dieser Trieb bestimmt die Richtung ihrer individuellen, freien Entscheidungen.

§ 18 – Früher Tod des Stifters

Für den Fall, dass der Stiftungsgründer vorzeitig aus dem Leben scheidet, bevor er die Stiftungsorgane mit geeigneten Personen besetzen konnte, entscheidet die Stiftungsaufsichtsbehörde über die Besetzung der Organe.

Die Stiftungsaufsichtsbehörde wird aufgefordert, die Vorschläge der eventuell noch vorhandenen Familienmitglieder des Stifters zu Rate zu ziehen, um eventuell dem Stifter nahestehende, geeignete Personen den Vorzug zu geben.

§ 19 – Die Finale Gesellschaftsordnung

Die Ausarbeitung eines Rahmenwerkes für eine globale Gesellschaftsordnung auf der Grundlage der Erkenntnisse der “Finalen Theorie” ist ein untergeordnetes Ziel dieser Stiftung.

Das Rahmenwerk soll sich nicht am Machbaren orientieren, sondern am Idealfall, der sich aus der “Finalen Theorie” ableiten läßt.

Das angestrebte Rahmenwerk soll Leitlinien erarbeiten, wie das Zusammenleben der Menschen in einer globalisierten Welt auf der Basis der Erkenntnisse der “Finalen Theorie” ausgestaltet werden soll. Hier ein paar Ideen, die zu berücksichtigen sind:

  • Berücksichtigung und Förderung der Tatsache der Individualität jedes Menschen.
  • Berücksichtigung der Tatsache, dass gerade die Individualität jedes Einzelnen ein wichtiger Beitrag für die weitere Evolution des Schöpfers darstellt.
  • Förderung der Liebe zur Wahrheit.
  • Verhinderung der Notwendigkeiten zur Lüge.
  • Gerechte Entlohnung für jeden Beitrag zur Gemeinschaft entsprechend der individuellen Möglichkeiten jedes Einzelnen.
  • Minimale Existenzsicherung für jeden Menschen.
  • Maximale Freiheit des Einzelnen mit einem notwendigen Minimum an Pflichten gegenüber der Gemeinschaft.
  • Freier Zugang zur Bildung für jeden Menschen.
  • Förderung der Evolution jedes Einzelnen.
  • Sicherstellung der emotionalen Geborgenheit in den ersten 3 Lebensjahren.
  • Förderung des Bewusstseins, das alles nur separater Geist in einem großen Geist ist.
  • Freiheit der Meinungsäußerungen.
  • Freiheiten zur beliebigen Bildung von Gemeinschaften mit einer gerechten Verteilung an festgelegten Pflichten und Rechten aller Mitglieder.
  • Förderung des Bewusstseins, dass alle Ressourcen der Erde nur endlich sind.

Von diesem idealen Rahmenwerk ausgehend soll es dann anderen Menschen möglich sein, ihre individuelle Situation daran zu messen, um eventuell aktiv zu werden, um diesen Idealzustand anzustreben.

§ 20 – Die Finale Religionsgemeinschaft

(1) Die Ausarbeitung eines Rahmenwerkes für eine globale Religionsgemeinschaft auf der Basis der Erkenntnisse der “Finalen Theorie” ist ein untergeordnetes Ziel dieser Stiftung.
(2) Es wird langfristig die Gründung einer Religionsgemeinschaft angestrebt und ihre Anerkennung in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts, um in den Genuss der Privilegien der Kirchen in Deutschland zu kommen.
(3) Die Abschaffung der Privilegien von Religionsorganisationen ist aber anzustreben.
(4) Andere kirchliche Organisationen dürfen nicht unterstützt werden.

§ 21 – Prioritäten der Ziele

Die Stiftung wird zumindest zu Beginn nicht in der Lage sein, alle Ziele und Zwecke der Stiftung mit gleicher Intensität zu verfolgen. Deshalb wird hier eine Priorisierung der Ziele zur Zweckverfolgung angegeben.

Diese Priorisierung soll Leitlinie für Entscheidungen der Organe und Hilfestellung bei Konflikten geben.

Die Stiftungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:

  1. Sicherstellung, dass die Beschreibungen der “Finalen Theorie” ständig aktualisiert im Internet (oder anderen zukünftigen Medien mit ähnlicher Verbreitung) ohne Anmeldung für jeden zumindest in deutscher Sprache erreichbar sind.
  2. Maßnahmen zur Verbreitung der Ideen der “Finalen Theorie” in Wissenschaft und weltweiter Öffentlichkeit.
  3. Übersetzungen der Internetseiten in andere Sprachen mit folgender Prioritätsreihenfolge: Englisch, Spanisch, Französisch, Russisch, Chinesisch, Andere.
  4. Maßnahmen zur Vervollständigung, Verbesserung und besserer Verständlichkeit der “Finalen Theorie” auf der Grundlage wissenschaftlicher Fakten und des gesunden Menschenverstandes.
  5. Ausarbeitung eines Rahmenwerkes für eine finale weltweite Gesellschaftsordnung.
  6. Ausarbeitung eines Rahmenwerkes für eine finale weltweite Religionsorganisation.

§ 22 – Satzungsänderungen

(1) Änderungen der Satzung sind nur zulässig, sofern sie zur Erhaltung und Verbesserung der Stiftungstätigkeit führen.
(2) Der Stiftungszweck und die Priorisierung seiner Ziele in §21 (1-4) dürfen nie geändert werden.
(3) Der Änderungsbeschluss erfordert jeweils eine einfache Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsbeirates.
(4) Die Satzungsänderung bedarf der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde.

§ 23 – Zweckänderung, Aufhebung und Zusammenlegung

(1) Die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung kann nur erfolgen, wenn es wegen wesentlicher Änderung der Verhältnisse angezeigt erscheint.
(2) Die Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung darf an der Priorisierung der ersten vier Ziele des §21 nichts verändern.
(3) Beschlüsse über Zweckerweiterung,  Zusammenlegung oder Aufhebung sind jeweils vom Vorstand und Stiftungsbeirat gemeinsam zu fassen.
(4) Der Änderungsbeschluss bedarf einer einfachen Mehrheit der Mitglieder des Vorstandes und des Stiftungsbeirates.
(5) Die Aufhebung der Stiftung ist nur möglich, wenn kein Vermögen mehr vorhanden ist, um das erste Ziel in §21 zu verfolgen.
(6) Änderungen der Satzung durch einen Beschluss des Stiftungsgründers, solange er alleiniges Mitglied des Stiftungsbeirates ist, bedürfen nicht der Zustimmung der Stiftungsaufsichtsbehörde.
(7) Alle anderen Beschlüsse zur Satzungsänderung bedürfen der Genehmigung der Stiftungsaufsichtsbehörde.

§ 24 – Stiftungsaufsicht

Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweils geltenden Stiftungsrechts.

§ 25 – Vermögensanfall

(1) Bei Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Stifter und nach dessen Tod an die gesetzlichen Erben in der Erblinie des 1. Grades des Stifters.
(2) Existiert zum Zeitpunkt des Vermögensanfalls kein Erbe der Erblinie des 1. Grades, dann entscheided der Stiftungsrat über eine juristische Person als Anfallberechtigter.
(3) Die anfallberechtigte juristische Person muß eine steuerbegünstige Person sein, deren Hauptzweck die Verbesserung der ökologischen Gegebenheiten auf der Erde ist.

§ 26 – Inkrafttreten

Diese Satzung tritt am Tag der Stiftungsanerkennung in Kraft.