2026/01: Putin musste machtlos zusehen
FAZ: Das amerikanische Vorgehen gegen Venezuela bringt Russland in eine unbequeme Lage: Schon wieder ist ein Verbündeter gestürzt worden, den man nicht schützen konnte. Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro hatte dieselbe Rhetorik gegen „Imperialismus“ und „Neokolonialismus“ gepflegt, wie sie auch Wladimir Putin oft bemüht, wenn er Russland als Vorkämpfer für eine „multipolare Weltordnung“ in Stellung bringt. Maduro galt in Moskau als Freund und „stets willkommener Gast auf russischem Boden“, wie es in Putins Glückwunschbotschaft hieß, als sich der Machthaber Ende Juli 2024 . . .
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