Unsere Werte

Von der Ausrottung der amerikanischen Urbevölkerung über den Sklavenhandel bis zum Holocaust: ein Filmessay von Raoul Peck („I Am Not Your Negro“), quer durch 600 Jahre Geschichte, eine Reise ins Herz der Finsternis. Persönlich, rasant, aufrüttelnd.
 
Teil eins: Zivilisierung, Kolonisierung, Vernichtung. Von den inneren Zusammenhängen der tragischen Kolonialgeschichte. Der international renommierte Dokumentarfilmregisseur Raoul Peck beleuchtet den engen Zusammenhang zwischen Rassenhierarchisierung und Völkermorden in der europäischen Geschichte: Ausgehend vom kolonialen Ursprung der Vereinigten Staaten von Amerika zeigt er, wie der Rassenbegriff mitsamt seinen dramatischen Folgen einen institutionellen Status erlangte. Ein mörderischer Geist, der auch die Ausplünderung des afrikanischen Kontinents begleitete und sich letztlich im NS-Programm der „Endlösung“ durch die Vernichtung der europäischen Juden niederschlug.
 
Teil zwei: Von Kolumbus bis zur Versklavung der Afrikaner hinterfragt Filmemacher Raoul Peck die offiziell erzählte und zementierte Geschichtsdarstellung durch die selbst ernannten „Sieger“ und setzt sie mit seinem persönlichen Werdegang ins Verhältnis.
 
In der letzten Folge der Dokureihe zeigt Raoul Peck auf, warum die wahre Geschichte der USA mit den von ihnen beanspruchten Idealen von Freiheit und Demokratie grundsätzlich unvereinbar ist.
 
Peck entlarvt das Vorgehen bei der Vernichtung der Ureinwohner und das sklavenhalterische Erbe des Landes als die Grundlagen des institutionellen Rassismus von heute und beweist eindringlich, dass die historische Darstellung dieses Erbes von entscheidender Bedeutung für alle emanzipatorischen Kämpfe ist. Dabei erinnert sich Peck auch an seine Studienjahre in Berlin, die in vielerlei Hinsicht den Mittelpunkt dieser Geschichte bilden.

Finale Theorie

Diese Serie von Gewaltanwendungen zum Zwecke der Konfliktlösung, die dem Ziel der  weiteren Bereicherung der Anstifter der Gewalt dient. Gewalt als Möglichkeit zur kurzfristigen Konfliktlösung ist im Menschheitsbewusstsein tief verankert. Es ist das, was der Ur-Mensch zum Überleben einsetzen musste.
 
Im Jahre 2022 steht die Menschheit noch immer ziemlich auf dem gleichen Entwicklungsstand der Konfliktlösungs-Strategien wie zu Beginn. Nur wendet er sie nicht mehr zum Nahrungserwerb an, sondern um andere Menschen von einem anständigen Leben abzuhalten.
 
Das Problem der regelmäßigen Gewaltexzesse ist nicht mit erneuter Gewalt zu lösen. Wir können uns zwar selbst vernichten und Platz  auf der Erde machen für die überlebenden Spezies. Wir haben aber von KOSMOS auch alles mitbekommen, um verstehen zu lernen, was unser kosmischer Auftrag ist:
 
Erhöhung der Vielfalt im Universum. Fangen wir auf der Erde damit an!
 
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