Fantasieren
Dein Freiheitsgrad zur Fantasie ist die Fähigkeit sich neue Ausprägungen von bekannten Ur-Ideen vorzustellen, ohne dass DU sie schon in deinem Weltbild abgespeichert hast.
Fantasieren ist immer ein Zwiegespräch deines ICHs mit deinem KÖRPER auf der Basis deines eigenen bisherigen Weltbildes. Dein KÖRPER hat wahrscheinlich sogar Zugriff auf Ausprägungen von Ur-Ideen die jenseits des Menschheitsbewusstseins liegen.
Deine Fähigkeit zur Fantasie enthält auch, dass die bisher nur vorgestellten Ausprägung einer Ur-Ideen auch schon Bestandteil deines eigenen Weltbildes werden kann, wenn DU das willst. Sie werden dort zuerst nur mit einem rudimentären Erkenntnisniveau versehen. Das bedeutet, sie werden nur mit den anderen Ur-Ideen verknüpft, deren Bedeutung dein ICH schon verstanden hat.
Die Möglichkeit zur Fantasie macht eine Geist-Entität in ihrem Erkenntnisdrang unabhängig von realen Konflikten, die sie sonst von außen aufgedrängt bekommt. Sie kann sich so schon Konfliktlösungen erfantasieren, bevor solch ein Konflikt real erlebt wird.
Das Erdachte oder Erfantasierte muss aber noch in der Realität Überprüft werden und final bewertet werden, damit es mit höherer Priorität zur Anwendung kommen kann.
Fantasie ist DER Beschleuniger zur Erkenntnisfähigkeit des ICHs des Homo Sapiens. Das ICH ist nicht auf reale Konflikte angewiesen, um Neues zu lernen. Das ICH kann sich Konflikte erfantasieren, um sein Verhalten darauf zu optimieren.
Fragen sie Wissenschaftler, die neue, bisher noch unbekannte Ideen im Menschheits-Bewusstsein erkannt hatten, woher sie diese Idee bekommen haben. Dann können sie nur sagen, dass sie plötzlich da war. Manche sagen, dass dem Wissen, ein Ahnen vorausging.
Die Fantasie ist wahrscheinlich der einzige prinzipielle Unterschied, der unser Geist stark vom Geist anderen Tiere unterscheidet. Tiere lernen wahrscheinlich nur durch eigene Konflikte in der Wirklichkeit und durch Beobachtung von Konflikten zwischen anderen in ihrem Umfeld.
Die Fantasie kommt besonders im Zustand des Nachdenkens zur Entfaltung, um eine schnelle Optimierung für einen Konflikt zu finden.
Beim Fantasieren steht das ICH in einem Dialog mit seinem KÖRPER. Das ICH fantasiert sich eine neue Variante einer Idee und fragt seinen KÖRPER, was er davon hält. Der KÖRPER antwortet mit einer Emotion darauf.
Es könnte aber auch so sein, dass das ICH an seinen KÖRPER eine Anfrage stellt, eine neue, bisher unbekannt Ur-Idee in Relation zu bekannten Ur-Ideen vorzuschlagen, weil das ICH da eine Lücke vermutet.
Das ICH muss dann nochmals seine KÖRPR anfragen, ob die erhaltene fantasierte Vorstellung an Ideen wirklich sinnvoll ist? Die Bewertung kommt nur als schwache Emotion.
Achtet auf eure Emotionen! Seit achtsam!
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