Moneyland“ taucht tief ein in die Welt der Banken und beleuchtet die Schattenseiten der internationalen Finanzindustrie. 

 

Ehemalige Banker, Whistleblower und Finanzexperten berichten über Finanzskandale, zum Beispiel bei der Deutschen Bank. Ein aufrüttelnder Film über die dunkle Seite der Finanzindustrie und die Frage nach persönlicher Verantwortung in der Chefetage. 

 

In der schillernden Welt von ʺMoneylandʺ verwandelt sich schmutziges Geld auf Knopfdruck in sauberes. Regisseur Marc Wiese taucht tief ein in die Welt der Banken und beleuchtet die Schattenseiten der internationalen Finanzindustrie. Er spricht mit ehemaligen Bankern und Finanzexperten über die Finanzskandale rund um die Deutsche Bank. Zinsmanipulationen, Geldwäsche und risikoreiche Derivate – Wetten auf Kreditausfälle – nennt der Film als Beispiele für ein System, in dem der Profit moralische Fragen in den Hintergrund drängt. 

 

So unterhielt die Deutsche Bank jahrelang Geschäftsbeziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein – selbst nachdem die Bank JPMorgan Chase, bei der Epstein zuvor Kunde war, die Zusammenarbeit beendet hatte. 

 

Seit der Finanzkrise von 2008 gelten strengere Regeln für die Branche. Doch reichen diese aus? Wer trägt die Verantwortung, wenn Vorschriften gebrochen oder umgangen werden? Regisseur Wiese will mit seinem Film auf die dunklen Seiten der Finanzwelt aufmerksam machen – und stellt dabei die Frage nach der persönlichen Verantwortung in den Chefetagen der Banken.

Transkript

der Chef der Bank selbst jedenfalls zufrieden. Wir haben vor Steuern mehr als 5 Milliarden Euro Gewinn erzielt und
wir haben unsere strategische Weiterentwicklung noch einmal beschleunigt.
In was für Volumen hast du in deiner Zeit bei der Deutschen Bank Geschäfte gemacht? So, Einzeltransaktion meinst du
jetzt insgesamt alles Derivate alles. Oh mein
Gott. Die größte Einzeltransaktion war die Jepp war Mon Stanley waren mehrere
Milliarden. Also allem Tag eine Transaktion allein war eine Milliarde an
einem Tag eine Transaktion. Also jetzt würde ich mal sagen, ich habe
äh also ich habe sicherlich im Laufe der Jahre
Transaktion so hochrechne
wahrscheinlich 500 Milliarden mehr da deutlich deutlich mehr wahrscheinlich äh
gehandelt.
Viele Spitzenpolitiker haben eine klare Meinung zur Deutschen Bank.
Die Deutsche Bank hat ihr Geschäftsbundell grundlegend modernisiert und neu
organisiert und ist eine sehr profitable Bank. Es gibt keinen Anlass, sich irgendwelche Gedanken zu machen.
Keinen Anlass, sich Gedanken zu machen. Na, dann schauen wir uns mal einige Fälle aus der Vergangenheit genauer
an. In London gab es 2011 den sogenannten Libor Index. Er legte fest,
zu welchen Zinsen sich die Banken untereinander Geld lieen. Schnell fanden ein paar Bänker
heraus. Wenn ich den Zinssatz vorher weiß, ist das ganz hilfreich. Sie gründeten eine Chatgruppe und
sprachen sich ab. Nicht legal, aber lukrativ. Die Banken verdienten Unmengen
Geld. Die Folgen waren geschätzt über 17 Milliarden Dollar finanzieller Schaden für die
Weltwirtschaft. Die Verstrickungen allein der Deutschen Bank führten in den USA zu einer Rekordstrafe von 2,5
Milliarden US-Dollar. [Musik]
[Musik]
Auffällig ist, dass nur Bänker aus dem mittleren Management zur Verantwortung gezogen
wurden. Ich habe im Oktober 1995 dort
angefangen. Ich bin von der JP Morgen zu einem Aufgabenbereich bei der Deutschen Bank
gewechselt. Das waren damals nur um die 100 Leute in New York. Über die Deutsche Bank wussten wir
nicht viel, nur dass sie einen soliden Ruf hatte. Also genau das, was man sich wünschte.
Aber dann wurde alles anders. Es war wie im wilden Westen.
Der wilde Westen. Die Geschäfte der US-Nederlassung der Deutschen Bank wurden immer fragwürdiger. Regeln der
Bankaufsicht und Gesetze wurden ignoriert. Dann wurden die Libor
Absprachen öffentlich. Ein Skandal.
2008 bin ich von der Deutschen Bank weg. 5 Jahre, nachdem ich dort aufgehört hatte, hatte mir die Bank gesagt, sie
hätten dem FBI meine Kontaktdaten
gegeben. Ich dachte mir, was zum Teufel soll das? Wofür
denn? Es war total verrückt. Ein paar Tage später stand das FBI vor meiner Tür.
[Musik]
Mein Verhör mit dem FBI war eine riesengroße Party. Da waren bestimmt 20
Leute. Leute vom FBI, vom Justizministerium, von der Abteilung für
Betrugsbekämpfung, von der britischen Finanzmarktsbehörde, die
Börsenaufsichtsbehörde SEC war mit dabei und die Aufsichtsbehörde für den Handel mit Futures und
Derivaten. Es waren wirklich viele Leute da.
7 Stunden lang habe ich versucht, ihre Fragen so ehrlich wie möglich zu
beantworten. Ich konnte dazu so gut wie nichts sagen. Zwischen 2001 und 2008 habe ich
mich vielleicht eine halbe Stunde mit Libor befasst. eine halbe
Stunde. Du denkst, jemand ist auf deiner Seite, aber dann stellst du fest, dass sie überhaupt nicht auf deiner Seite
sind, sondern aktiv gegen dich
vorgehen. Das ändert dein Leben für immer. Ich war einfach nur total
schockiert. Wie sich später herausstellte, war Mat Conolly unschuldig. Jahrelang schwebte das
Damugles Schwert einer jahrelangen Haftstrafe über ihm und seine
Familie. Die Anklagen hätten mich über 30 Jahre ins Gefängnis bringen
können. Dem FBI ist das völlig egal. Hauptsache es
Rollenköpfe. Sie brauchten einen Sündenbock, um der Welt zu zeigen, dass sie diese bösen Banker strafrechtlich
verfolgen. Und dabei ist das los dummerweise auf mich
gefallen. Der deutschen Bank war das ziemlich egal. Hauptsache, es erwischte keinen aus der
Chefetage. Es konnte jeden treffen, nur nicht sie.
Die genauen Hintergründe bleiben unklar, aber ein Experte hat dazu eine
klare [Musik]
Meinung. Ich erzähle Ihnen jetzt mal was über die Sündenbockmethode, denn das ist einfach nur zynisch. Man sucht sich
einen Sündenbock und benutzt ihn als eine Art Bauernopfer. Man beseitigt ein Problem, indem die Aktionäre das Bußgeld
bezahlen und dann serviert man den Justizbehörden ein paar Leute, die sie rechtlich belangen können. So war das
bei Leibor. Das gleiche passiert aber auch in anderen Bereichen, etwa dem Devisenhandel. Keinem an der Spitze geht
es an den Kragen. Letztendlich wurde Mat Conolly
freigesprochen. Die Richterin sagte, sie wolle ihn nicht zum Sündenbock der ganzen Finanzindustrie
machen. Nach meinem Freispruch erklärte die Richterin, dass die Führungskräfte wohl alles zum Nutzen zugunsten der Bank
dargestellt
hätten. Diese Bemerkung war extrem wichtig, denn das war im Grunde das glatte Gegenteil von dem, was sie den
Leuten jahrelang erzählt hatten. An den Zinsmanipulationen im
Libor Skandal waren mehrere Banken [Musik]
beteiligt. So integer ist das amerikanische Gericht. Als die Richterin von der Rolle
der Bank of England erfahren hat, wurde sie hellhürig. Sie hat gesagt, ich werde immer misstrauisch, wenn ich Leute, die
in der Hierarchie ganz unten stehen, ins Gefängnis bringen soll und die ganz oben
kommen ungeschoren davon. Sie hat gesagt, so läuft das normalerweise im Drogenmilieu. Bei
Drogenkartellen kriegen sie den Straßendealer dran, aber das Sinaloa Kartell in Mexico bleibt verschont. Das
ist eine ernste Frage. Sind Banken zu Organisationen geworden, wo der Carpo praktisch immun gegen Strafverfolgung
ist und seine Gehilfen ihn schützen können, indem sie die Arbeit der Staatsanwaltschaft erledigen?
Die Topmanager werden nicht zur Rechenschaft gezogen. Es ist ein Teufelskreis, denn so haben die Führungskräfte überhaupt keinen Grund in
ihren Banken aufzuräumen und ihr Verhalten zu ändern.
Ein Sprecher der Deutschen Bank teilte uns zu diesem Fragenkomplex mit, dass man zwischen 2013 und 2017 mit
verschiedenen Aufsichtsbehörden Vergleiche geschlossen habe, auch im Zusammenhang mit Leiber. Zudem sei in
diesem Zusammenhang 2024 ein Rechtsstreit mit einem ehemaligen Mitarbeiter beigelegt worden. Die Bank
wollte dies nicht näher kommentieren und wies lediglich darauf hin, die Kontrollen in den betroffenen Bereichen entsprechend verbessert und verstärkt zu
haben. Alle unsere Geschäfte müssen nicht nur
rechtlich, sondern auch ethisch einwandfrei sein. Davon dürfen wir keine
Ausnahme dulden. Rechtlich und ethisch einwandfrei ohne
wenn und aber. Oder wie steht es eigentlich um den
ethischen Kompass der Deutschen Bank?
Der Fall Epstein. Jeffreypstin war ein Investmentbanker und Multimillionär. Er
hatte Kontakte in gesellschaftlich höchste Kreise und er war ein Sexualstraftäter und Kinderschänder. Er
betrieb eine perfekt geölte Maschinerie des Kindesmissbrauchs. Schon 2005 hatte die
Polizei in Florida gegen ihn ermittelt. Die Eltern eines 14-jährigen Mädchens hatten ihn wegen sexuellen Missbrauchs
ihrer Tochter angezeigt. Dies führte zu einer Ermittlung, in deren Verlauf sich über 50 mutmaßliche Opfer bei der
Polizei meldeten. Sie alle kamen aus einfachen
Verhältnissen. Bei Durchsuchungen von Sstins Villa fand die Polizei Listen über die Mädchen, die in die Villa
angeliefert worden waren. Im Schnitt waren es drei pro Tag.
Er hat gesagt, zieh dein T-Shirt aus und das habe ich getan. Haben Sie einen BH getragen oder waren Sie oben ohne? Ich
war oben ohne. Dann wurde er erregt und hat sich selbst [Musik]
angefasst. Als sie ihn massiert haben, hat er sie gebeten, ihre Hose auszuziehen.
[Musik] Ja. [Musik]
wurde verhaftet, doch die Staatsanwaltschaft in Florida entschied sich für eine außergerichtliche
Einigung. Stin bekannte sich lediglich minderschwerer Prostitution in nur einem Fall schuldig. So entging er einer
möglichen lebenslangen Haftstrafe. Der Deal beendete alle Ermittlungen des FBI und führte dazu,
dass Epstin fast frei ausging. Er musste nur ein Jahrhaft unter erleichterten Bedingungen
absitzen. Tagsüber konnte er in seine Büros fahren und dort wurden ihm die Opfer weiterhin
angeliefert. Sie fragen sich, was das alles mit der Deutschen Bank zu tun hat. Dazu kommen wir gleich.
[Musik]
Ohne Brad Edwards wäre Jeffreystein bis heute vermutlich ein freier Mann. Nach
dem Deal in Florida stoppte das FBI die Ermittlungen. 11 Jahre lang jagte der
Anwaltin mit allen juristischen Mitteln. Er leuchtete sein Imperium genau aus und
fand dutzende Opfer.
Niemand hat ihm Einhalt geboten. Hätte ich nicht die Regierung verklagt, den Fall zur Staatsanwaltschaft gebracht und
hätten wir keine verdeckten Ermittlungen durchgeführt, dann hätte ihm nichts mehr im Weg gestanden. Niemand hätte auch nur
versucht, sich ihm in den Weg zu
stellen. Jeffrey Abstin befürchtete, dass Edwards ihn zu Fall bringen könnte.
Immer wieder bedrohte er den Anwalt. Er sagte zu mir, ich lasse sie
überwachen, aber ich könnte auch ihre Frau und Kinder rund um die Uhr überwachen lassen. Ein anderes Mal war
mein Anwaltskollege dabei und er sagte mir, ich will, dass Sie mich in Ruhe lassen. Wenn Sie so weitermachen, wird
noch jemand verletzt.
Jeffreystein hat die Mädchen und Frauen nicht nur selbst missbraucht, er hat sie in großem Stil an reiche Freunde
vermittelt. Die Opfer wurden aus der ganzen Welt auf seine Privatinsel eingeflogen mit dem
Versprechen einer Karriere als Topmodel, einem Versprechen, das zum Albtraum
wurde. Um seine Verbrechen an den Mädchen und Frauen zu finanzieren, hat er viele Treuhandgesellschaften
gegründet, deren Konten ab 2013 über die Deutsche Bank
liefen. Wer hat es sonst möglich gemacht, dass etwas in dieser Größenordnung passieren konnte? Das war
nicht ein oder zwei Fälle. Er hat eine unfassbar hohe Zahl von Opfern zu verantworten und das alles mit Hilfe
einer Maschinerie, die eine finanzielle Infrastruktur und viel Macht erfordert [Musik]
hat. Ich bin in Miami geboren und aufgewachsen. Mein Vater war Polizeibeamter und meine Mutter hat in
der Bankbranche gearbeitet. Ich hatte zwei Geschwister und eine wirklich schöne Kindheit.
Als ich auf die Highschool gekommen bin, habe ich angefangen mit Leuten abzuhängen, die wahrscheinlich keinen so
guten Einfluss auf mich hatten. Ich habe angefangen zu trinken und bin in Clubs gegangen, obwohl ich
noch minderjährig war. Mein Leben hat sich um 180° verändert.
Als ich für Jeffrey angeheuert wurde, habe ich ihn mit dem Verstand und Herzen einer 16-jährigen gesehen. Ich war ja
noch so jung. Er war für mich ein Freund und ein Held. Ich dachte, dieser Mann
wird mich retten. Er wird mir helfen, mein Trauma zu verarbeiten. Er wird mir eine Lösung aufzeigen. Er wird mir
helfen. Natürlich war es genau das Gegenteil. Er hat mir nur noch mehr Leid zugefügt.
Er hat mich missbraucht. Er hat meine negativen Lebenserfahrungen und Verwundbarkeit ausgenutzt.
[Musik]
Wir sind zu Jeffreys Haus gefahren. Dort hat mich eine seiner Assistentin nach oben gebracht und mich
Jeffrey vorgestellt. Er hat ein Handtuch um die
Hüften getragen und sexuelle Handlungen von mir
verlangt. Ich war in einem Raum im Obergeschoss, der vermutlich schaldicht und verschlossen war und ich musste eine
Entscheidung treffen, um zu überleben. [Musik]
hatte keine Chance da rauszukommen, ohne ihn in irgendeiner Weise sexuell zu befriedigen.
Er hat mir gesagt, da du es nicht magst, bring mir nächstes Mal einfach eine deiner Freundinnen mit, dann gebe ich
dir 200$ in Bar. Erst später habe ich erfahren, wie
viele andere Mädchen missbraucht und vergewaltigt wurden. Auch Mädchen, die ich nicht mitgebracht hatte.
Mir war nicht klar, welche unfassbaren Dimensionen das hatte. Wir waren nicht in der Lage, uns
gegen diesen Mann zu wehren. Selbst viele Erwachsene haben das nicht geschafft und eine 16-jährige schon gar
nicht. [Musik]
hat gezielt nach Jugendlichen gesucht, die wie kleine Mädchen aussahen. Er wollte keine Frühreifen
Mädchen. Er wollte, dass die jungen Frauen wie Mädchen aussahen. Das hat ihn
[Musik] angezogen. Und er wusste genau, wie er seine minderjährigen Opfer dazu bringen
konnte, das zu tun, was er wollte, indem er so getan hat, als würde er sich um sie kümmern und er sich mit ihnen
angefreundet hat. Er hat sie so manipuliert, dass sie das Gefühl hatten, Teil des Spiels zu
sein. Im Grunde wollte er also Sex mit Kindern haben.
Genau, so oft wie er wollte. Und er wollte Abwechslung.
Er wollte, dass seine Tage mit Mädchen gefüllt waren und genauso ist es
gelaufen. Und dieses schreckliche Verlangen wurde im Laufe der Jahre immer
größer. Genau. Je mehr er merkte, dass er damit davon kam, desto mehr hat er
den Sexhandel ausgebaut, bis es ein Seximperium wurde.
Neben Florida baute Abstin in New York sein Missbrauchskartell immer weiter aus.
Wie sind Sie beim ersten Mal hingekommen? Mit der U-Bahn, dem Taxi?
Wir haben die U-Bahn genommen. Wir haben die Schule geschwänzt und sind mit der U-Bahn gefahren. Ich weiß noch, wie wir
Richtung Central Park gegangen sind und ich dachte, mein Gott, diese Apartments sind so schön. Neben der Haustür stand
ein J, das sehe ich heute noch vor
mir. Wenn man das Haus betrat, gelangte man in eine völlig andere
Welt. Jemand kam zur Tür, begrüßte uns und schickte uns in einen Raum. Ich habe
mich umgesehen, wie riesig diese Villa war. Ich sitze also da und schaue mir
die Fotos an und denke: „Mein Gott, der Typ ist verheiratet. Warum braucht er
mich denn hier?“ Ich war noch sehr jung. Ich war körperlich überhaupt noch
nicht entwickelt und hatte noch keinen Busen, nichts. Ich habe wie ein Kind
ausgesehen. Ich war ein Kind. Ich habe noch mit Puppen
gespielt. Ich wartete also und dann sagt sie: „Der Raum ist jetzt
soweit. Ich betrete einen dunklen Raum und erinnere mich noch genau an den
Geruch. Eine Art zitroniger Holzduft. Ich fühlte mich sehr unwohl.
Es fühlte sich nicht richtig an, aber jetzt war es zu spät. Wie kam ich da bloß wieder raus? Ich
weiß noch, wie ich einfach nur da stand und er in Jogginghose und grauen T-Shirt
reinkam. Dann hat er sich ausgezogen. Als er nackt war, hat er
sich auf den Tisch gesetzt und gesagt: „Okay, du kannst dich jetzt
ausziehen.“ Ich habe tief Luft geholt und fieberhaft nachgedacht. Was wenn ich es nicht mache? Aber da drin gibt es
keinen
Nein. Wie oft waren Sie dort? Ich kann mich an dreimal
erinnern, aber ich habe Blackouts. Ich denke, das war eine Art
Schutzmechanismus. Einen Teil der Besuche habe ich vermutlich
verdrängt. Wenn die Erinnerungen in einer Blackbox stecken, heißt das, sie können nicht mit Sicherheit sagen, was
damals genau passiert ist. Ich kenne das Ausmaß dessen, was er mir angetan hat,
wenn sie verstehen, was ich meine. Ich weiß, was er mir weggenommen
hat. Er hat mir die Möglichkeit gestohlen, von einem Freund zu träumen und meine
Unschuld an diesen Freund zu verlieren. Das hat er mir genommen. Das hat er ihn
weggenommen? Ja, ich hatte zuvor noch nie einen Mann
nackt gesehen. Ich will nicht rein.
Was hat er mir genommen? Er hat mir meine Teenagerzeit gestohlen mit allem, was dazu gehört.
of having Ja.
Es war ein riesen Erfolg, dass es uns schließlich gelungen ist, Jeffreystein ihn verhaften zu lassen. Als das FBI bei
uns anrief und sagte, sie hätten ihn gerade verhaftet, das war der größte Festtag aller Zeiten. Was für eine
unglaubliche Erleichterung.
Der Milliardär Jeffrey Abstein befindet sich in einem New Yorker Gefängnis und soll morgen vor einem Bundesgericht erscheinen, nachdem er wegen neuer
Anklagen im Zusammenhang mit Sexhandel und Straftaten gegen Minderjährige verhaftet wurde. Vier Wochen später
wurde Stin erhängt in seiner Zelle aufgefunden. Das FBI durchleuchtete sein gesamtes Netzwerk und fand hunderte
Opfer. Die Ermittler wollten wissen, wer hatte geholfen, sein Missbrauchskartell
zu betreiben? Er ist ein nachweislich verurteilter Sexualstraftäter und Sexhändler, der
immer wieder das gleiche Verhalten an den Tag gelegt hat. Ohne ein Finanzinstitut, das die finanzielle
Infrastruktur für eine solche Organisation bereitstellt, funktioniert das nicht. Es ist schlichtweg
unmöglich. In den ersten Jahren hat er das bei JP Morgan bekommen, aber dann hat JP Morgan ihn fallen
gelassen, als es nämlich zu offensichtlich wurde, was er tat. Obwohl der JP Morgan sehr viel Geld eingebracht
hat, mussten sie den Goldesel ziehen lassen, weil es einfach zu offensichtlich war, dass sie einen
Sexhändler als Bankkunden hatten. Er musste also eine neue Bank
finden, bei denen er seine Machenschaften fortführen konnte und dann ist er zur Deutschen Bank
gekommen. Er brauchte Finanzinstitute, ohne befürchten zu müssen, dass sie ihn anzeigen. Genau das brauchte er und hat
es auch gefunden, sodass er mit dem Sexhandel ungestraft und unbehelligt weitermachen konnte.
Als JP Morgan die größte Bank der USA 2013 verlassen musste, wechselte sein
persönlicher Bankmanager ebenfalls zur Deutschen Bank. Vom ersten Tag an hätte die Deutsche Bank wissen
müssen, wer Jeffrey Abstin
war. Welche Warnzeichen wurden ignoriert?
Als herstin zur Bank gekommen ist, wie gesagt, seine Vorgeschichte war
bekannt. Er ist von einer anderen Bank weggegangen. In den Zeitungen wurde seit Jahren über ihn
berichtet. Meiner Meinung nach geht das weit über Red Flags hinaus. Es ist eher wie ein Feuerwerk in
Washington DC am 4. Juli. Wir nehmen dieses Interview gerade
hier in Washington DC auf. Es geht hier wirklich um
gravierende Dinge. Sie als Red Flags zu bezeichnen im Sinne von mögliche
Anzeichen für verdächtige Aktivitäten ist noch stark untertrieben. Okay. Was waren die
größten Warnsignale selbst? war das größte
Warnsignal. Die Deutsche Bank hat eine Know Your Customer Regel. Jeder wusste,
dass es 2005 Polizeiermittlung in Parm Beach gegeben hatte. Später wurde auch
das FBI eingeschaltet. Dabei kam heraus, dass
Jeffreystein mindestens 40 minderjährige Jugendliche missbraucht hatte.
Er hat sehr viel Bargeld abgehoben und den Opfern jeden Tag ungeheure Summen bezahlt, um sie
anzuwerben. Sie wussten auch, dass er Mittelsmänner mit Überweisungen bezahlte, Schweigegeldzahlung und solche
Dinge. Das alles konnte man in öffentlichen Polizeiberichten nachlesen. Jeder wusste
Bescheid. Dann hat er sich schuldig bekannt und wurde als Täter registriert. Ab da war er ein offiziell registrierter
Sexualstraftäter. Und man kann seine Verbrechen genau nachlesen, denn das steht haklein in den Polizeiberichten.
Dazu kommen tausende Medienberichte und Zeitungsartikel, in denen über weitere Prozesse berichtet
wird und dann wird er von einer der größten Banken der Welt, JP Morgan
rausgeworfen. Das ist also der Kunde, der zur Deutschen Bank kommt. Nicht nur Sie hätten wissen müssen, wer ihr Kunde
ist. Die ganze Welt kannte ihren Kunden und nun spaziert er in die Bank rein. Die Deutsche Bank hat die Pflicht,
den Hintergrund ihrer Kunden zu prüfen. Das ist laut den Untersuchungsergebnissen der
US-Finanzbehörden geschehen. 2015 warnte eine Mitarbeiterin der Compliance Abteilung
davor, Epstein als Kunden zu behalten. Sie informierte ihre Chefs laut Consent
Order über eidesstattliche Erklärungen von Dutzenden Frauen, die sagten Abstin habe sie vergewaltigt. Daraufhin fuhren
zwei Topmanager der Bank zu Senin und befragten ihn. Doch die Geschäfte mit ihm liefen weiter, noch 3 Jahre. Erst
als der Fall 2018 weltbekannt wurde, löste die Bank die Geschäftsbeziehung mit ihm auf.
[Musik] In der sogenannten Consent Order, einer
Vergleichsverfügung, wird eine 150 Millionen Dollarstrafe gegen die Deutsche Bank wegen und zweier
Geldwäschefälle detailliert begründet. Sie listet verschiedene Meetings der Topmanager der Bank in New York auf, die
klar machen: „Die kriminelle Vorgeschichte Jeffrey Abstens musste ihnen bekannt gewesen sein. Doch die
Geschäfte mit ihm wurden zunächst fortgeführt.
Die Konsentorder enthält haarsträubende Details, auf die kein Schriftsteller oder Filmemacher jemals gekommen
wäre. Jedes Jahr hunderttausende Dollar in Barzuheben und dafür seinen Anwalt zu
beauftragen. Ich bin seit fast 50 Jahren Anwalt. Ich kann mir nicht vorstellen,
so etwas für einen Klienten zu tun.
Als Grund wurde laut Consentorder Reisekosten
angegeben. Dabei war das total unglaubwürdig. Er hatte sein eigenes Flugzeug, hat in seinen eigenen Häusern
gewohnt und hatte Bedienstete und Angestellte, die sich um alles gekümmert haben. Wofür sollte er also so viel
Bargeld brauchen? In den Ermittlungsergebnissen,
die in der Konsenter festgehalten sind, wurde das Vorgehen der Deutschen Bank aufgelistet. Auch die Tatsache, dass
Bankmitarbeiter Epsdiens Anwalt über Geldwäscherichtlinien informiert haben. Wie konnte der Anwalt dennoch so viel
Bargeld abheben, ohne einen Alarm wegen möglicher Geldwäsche auszulösen? Die Consent Order wurde von sechs
Topmanagern der Deutschen Bank
unterschrieben. Schon das allein genügt, um bei der US-Regierung einen Bericht
einzureichen. Laut DFS Verfügung lief es dagegen so ab. Bankangestellter haben Herrn Sens Anwalt
ermöglicht, Wege zu finden, um die eigenen Bankregeln zu
umgehen. Wie viel Geld kann ich abheben, bevor es als verdächtig gemeldet wird? Als wäre diese Frage an sich nicht schon
verdächtig genug. Ich weiß nicht, wie oft wir uns Unterlagen angeschaut haben und alle
anwesenden Anwälte in Lachen ausgebrochen sind, weil es wie ein schlechter Scherz war.
Man hat das sich angesehen und gedacht, es kann nicht wahr sein, dass ein Finanzinstitut so
agiert. Es ist so offensichtlich, wer dieser Kunde ist und was er
tut und dass sie sich mehr für sein Geschäft interessieren als für die Menschen, denen er schadet.
Die Deutsche Bank hat auf unsere Anfrage zum wiederholten Male betont, dass sie die Kundenbeziehung zu Jeffrey Abstein bedauere.
Sie habe zudem den Strafverfolgungsbehörden ihre volle Unterstützung bei ihren Ermittlungen angeboten und die von der
Aufsichtsbehörde die FS im Jahr 2020 festgestellten Schwächen in ihren Prozessen anerkannt. Die Bank räumt ein, dass sie
aus Fehlern gelernt, die Risikotoleranz angepasst und die Probleme systematisch angegangen
habe. Seitdem wir das festgestellt haben, hat die Deutsche Bank alles getan, um den Fall zu untersuchen. Wir
haben mit Behörden zusammengearbeitet, versucht die Situation zu klären und uns von Mr. Stein getrennt. Wir haben unsere
Lektionen gelernt. Die Lektion gelernt klingt
beruhigend. Fast so, als wäre die Zusammenarbeit mit SSD nur ein bedauerlicher Betriebsunfall gewesen und
nicht ein mögliches Versagen der Compliance Mechanismen. Transparenz endete hier offenbar dort, wo es
unangenehm wurde. Womöglich möchte man über die Verantwortlichen für millionenschwere Fehler lieber nicht
sprechen. Ich denke, wir sollten hier nicht auf einzelne Personen eingehen, aber ich kann Ihnen versichern, dass es
natürlich auch auf der höheren Führungsebene personelle Konsequenzen gab, weil es ein Fehler
war. Alles, was die Deutsche Bank zum Fall Ebstein gesagt hat, war eine kurze Presseerklärung. Es war ein
Fehler. Es gibt keine öffentliche Entschuldigung.
Die Frage ist, ob mit Fehler gemeint ist, dass sie erwischt wurden, denn das ist keine
Entschuldigung. Es ist kein Versuch der Wiedergutmachung für ein
Opfer. Die Bank musste verklagt werden, damit die Opfer entschädigt wurden. Von
sich aus haben sie das nicht getan.
Von so einem Trauma erholt man sich nie. Es verfolgt dich für den Rest deines Lebens. Man wird immer wieder getriggert
und muss es einem Ehepartner erklären. Es geht dir schlecht und du musst deinem zehnjährigen Kind erklären, dass Mama
gerade einfach nicht aufstehen kann. Gib mir 20 Minuten, dann stehe ich auf.
Man geht vor dem Schlafengehen unter die Dusche und hat einen emotionalen Zusammenbruch, wenn man sich so
ausgelaugt, verwirrt und fast hoffnungslos fühlt. Ich sage fast, denn
ich habe die Hoffnung nie aufgegeben. Von Anfang an mussten Sie
wissen, was geschah, aber das Geschäft war ihn scheinbar wichtiger. Was denken Sie darüber?
Wie konnten sie das zulassen?
Was soll man dazu sagen? Wie könnten Sie zulassen, dass Geld
wichtiger ist als ihre moralischen Grundsätze? Falls Sie welche
haben. Jeffrey Abstin war wohl nicht der einzige hochrangige Verbrecher in der Kundenkartei der Deutschen Bank. Auch
das Kanani Netzwerk gehörte dazu. Altav Kanani, ein pakistanischer Unternehmer,
war einer der bekanntesten Geldwäscher der Welt. Pro Jahr bewegte er zwischen 2000 und 2016 um die 12 Milliarden
Dollar von der Schmutzigen auf die saubere Seite. Sein Firmennetzwerk hat er einmal rund um die Erde
gespannt. Unter Kananis Kunden waren die Finanzmanager von Al-Qaida und die Taliban. Sie alle wuschen schmutziges
Drogengeld in dem riesengroßen Waschsalon. Der Chef des Waschsalons, Altav Kanani, hat das alles gemanaged
und sein Netzwerk nutzte dabei wohl auch Konten bei der Deutschen
Bank. Die amerikanische Drogenbekämpfungsbehörde DEA hatte Kanani schon lange auf dem Schirm.
Jahrelang jagten sie den König der
Geldwäscher. Altaf Kanani war ein echt übler Typ und hat Geschäfte mit schlechten Menschen gemacht, die weltweit viel Schaden angerichtet haben.
Er hatte Kontakte im Libanon, Iran, Süd und Mittelamerika, Australien. Das waren
keine normalen Geschäftsleute. Seine Geschäftspartner waren in allen möglichen Verbrechen
verwickelt, Waffen und Drogenhandel, Terrorfinanzierung und das hat uns bei ihm am meisten Sorgen
geht. Die Drogenkartelle und Terrororganisationen brauchen Geldwäscher wie Kanani und die benutzen
für ihr Geschäft die Finanzindustrie. Doch bei diesem Kreislauf des Schreckens geht es nicht nur um
Geldüberweisungen. Diese Geschäfte fordern Opfer.
Sie ermöglichen Gewaltverbrechen. Sie ermöglichen illegalen Drogenhandel. Wenn man kein Geld waschen kann, kann man
auch nicht von diesen Verbrechen profitieren. Dafür nutzt man die dunklen Winkel der
Finanzindustrie. Um das zu bekämpfen, muss man Menschen strafrechtlich haftbar machen. Die Personen, die in den Banken
Verantwortung tragen und wenn ihnen das nicht passt, sollen sie die Branche wechseln. Dann kann jemand anderes ihren
Platz einnehmen, der bereit ist, im Gegenzug für das hohe Gehalt auch eine gewisse Verantwortung zu
übernehmen. Die Agenten der DEA starteten eine verdeckte
Operation. Sie gaben sich als Kartellmitglieder aus. Kanani sollte 2 Millionen Dollar für sie
waschen. Dieser stimmte einem Treffen in Panama zu und wurde von den beiden DEA
Beamten festgenommen. Jetzt bekamen die Ermittler Einsicht in sein Firmennetzwerk, dass er zur Geldwäsche
nutzte. Vier Jahre später erschütterten die
sogenannten Fincenfiles die Finanzindustrie. Dem US-Mienportal
Buzfeed Media waren tausende Verdachtsmeldungen für kriminelle Geschäfte diverser Großbanken zugespielt
worden. Die Süddeutsche Zeitung wertete die Datensätze mit anderen internationalen Medien aus und sie
stießen auf eine Verbindung zwischen Altaf Kanani und der Deutschen Bank. Sie
fanden fünf Überweisungen des Kanani Netzwerks im Wert von insgesamt 50
Millionen Dollar. Also, wir haben tatsächlich ähm in Dokumenten gefunden, dass eine
Briefkastenfirma Kunde war ähm der Deutschen Bank. Also diese
Briefkastenfirma Massaker hieß die, die hat diese 50 Millionen bekommen aus diesem Netzwerk von Kanani, die
wiederum ähm sanktioniert war, weil sie dem Kanani Netzwerk geholfen haben soll,
Terrorfinanzierung, Drogen, Handel und andere kriminelle Sachen das Geld aus
diesen Aktivitäten zu waschen. Das Kanani Netzwerk nutzte die Firma Masaka
Trading in Dubai. Sie stand damals wegen Geldwäsche für Terrorganisation auf
einer öffentlichen Sanktionsliste der US-Regierung. Die Deutsche Bank hat
unsere konkreten Fragen zu diesen Zahlungsvorgängen nicht beantwortet. Sie nahm zu den Finzinfiles wie folgt
Stellung. Das ICIJ hat 2020 mit Bezug auf die Fincent Files über eine Reihe
historischer Themen berichtet. Soweit diese sich auf die Deutsche Bank beziehen, sind sie den Aufsichtsbehörden
bekannt. Die Themen wurden bereits untersucht und führten zu Einigungen mit den Behörden, in denen die Zusammenarbeit und die
Verbesserungsmaßnahmen der Bank öffentlich anerkannt wurden. Wo nötig und angemessen haben wir Konsequenzen gezogen.
Manche Leute nennen sie ja möglicher. Es geht hier nicht nur darum, Geld von A nach B zu bewegen. Es geht nicht nur um
Überweisungen. Nein, dahinter stehen Verbrechen und Opfer.
Genau. London hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer Art Geldwäschezentrale entwickelt. Es zieht
Geld an, ohne zu viele Fragen zu stellen, woher das Geld
kommt. Doch wie genau wäscht man 10 Millionen Dollar? Das zeigt
beispielsweise ein Geldwäscheskandal in Russland, die Russian Mirror Trades.
Auch das Kanani Netzwerk nutzte dieses Geldwäschesystem. Geholfen hat dabei die russische Mafia.
Das Mastermind dahinter Tim Whiswill nannten sie den Zauberer. Er und seine
Kollegen der Deutschen Bankfiliale Moskau verwandelten mit einem Knopfdruck schmutzige Rubel in saubere Dollar.
Die Deutsche Bank in Russland hat Geld gewaschen für russische Kunden, indem
Investoren dort quasi über ein Konto Aktien in Rubel ähm gekauft haben und
dann in der anderen Währung auf dem anderen Konto bei der Deutschen Bank in London z.B. wieder verkauft haben in
Pfund. Und auf diese Weise ist quasi das Geld ähm von aus Russland nach London
geflossen, aus Russland raus. in den internationalen Geldkreislauf. Je mehr über diesen Fall rausgekommen ist und je
mehr auch jetzt wir Journalisten recherchiert haben dazu, desto klarer wurde eigentlich, das war wirklich
Geldwäsche für Kunden, die die Deutsche Bank eigentlich nicht hätte haben sollen. Ja,
also Kunden äh wie z.B. die russische Mafia, ähm Menschen aus dem Umfeld von
Putin, Terrorfinanzierer, solche Leute, die wussten, dass diese Dienstleistung
gibt bei der Deutschen Bank in Moskau und die dahingegangen sind und diese Dienstleistung in Anspruch genommen hat.
[Musik] Mindestens 10 Milliarden Dollar sind mit
Hilfe der Deutschen Bankfiliale in Moskau auf diese Weise aus Russland herausgeschafft worden. Ein
Antigeldwäscheexperte hat eine klare Meinung zu dieser Art von
Bankgeschäften. Sie agieren alle übernationale Grenzen hinweg.
Alle bewegen jedes Jahr hunderte Milliarden Dollar über nationale
Grenzen. Es ist schmutziges Geld. Sie verschieben es über Lichtenstein,
Luxemburg, die Schweiz, Österreich, Zypern, Malta, die Keimaninseln und die
britischen Jungferninseln. Jedes Mal haben sie
Holdinggesellschaften gegründet, die wiederum andere Holdinggesellschaften besitzen, um zu verschleiern, wer der
wahre Eigentümer ist. Aber das Geld fließt durch die Banken und die Banken wissen es.
Ob das nun die Deutsche Bank oder ihre Hauptkonkurrenten sind, sie alle wissen,
dass durch die Finanzsysteme, die sie über nationale Grenzen hinweg aufgebaut haben, ein Großteil des schmutzigen
Geldes
fließt. Sie wissen es und behaupten, oh, wir halten uns an die Compliance Regeln.
Wir haben Leute, die darauf achten, dass wir die Vorschriften einhalten und dann gehen sie mit reinem Gewissen zu einem
schönen Abendessen. Das ist falsch.
[Musik] Die Deutsche Bank musste für die Russian
Mirror Trades eine Strafe von 630 Millionen Dollar
bezahlen. Die Moskauer Filiale der Bank wurde in der Folge
geschlossen. Wenn man sich all Krisen und Skandale ansieht, dann geht es um Opfer und persönliche
Verantwortung. Die Opfer liegen auf der Hand. Wenn es einen großen Geldwäscheskandal, einen großen
Zinsskandal, einen großen Steuerhinterziehungsskandal gibt, dann bezahlen die Bürger
dafür. Sie realisieren es vielleicht nicht, aber die Wirtschaft wächst nicht so stark, wie sie sollte.
Sie könnte es aber, wäre da nicht der Raub, der Diebstahl, den eine Bank mitgeholfen hat zu organisieren?
Die Bürger sind also die ersten Opfer und dabei geht es um Millionen
Menschen. Bei der Deutschen Bank geht es um Skandale, die übernationale Grenzen hinausgehen und Bürger in vielen Ländern
betreffen. Die meisten Sorgen bereiten uns die künftigen Skandale, nicht die
Vergangenen. Schauen Sie sich einfach deren Verhalten an. Sie sind gierig.
[Musik]
Leider führt das in der gesamten Bank zu einer Kultur, die besagt, meistens kommt man mit Dingen davon, die mindestens im
legalen Graubereich liegen. Geschweige denn, dass sie ethisch vertretbar sein. Und was die
Geldstrafen angeht, das sind einfach nur Geschäftskosten.
Dabei hatte alles so gut angefangen, die guten alten Zeiten. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde die Deutsche Bank die Bank in [Musik]
Deutschland. Die Verflechtung der Deutschen Bank, ihr Einfluss auf die gesamte deutsche Wirtschaft und die
deutsche Regierung war beispiellos. Keine Bank auf der Welt hatte auf
nationaler Ebene so viel Einfluss und
Macht. Und damals nutzte sie ihre Macht und ihren Einfluss für den Wiederaufbau der deutschen Wirtschaft nach dem
Zweiten Weltkrieg und um Deutschland zu einer internationalen Wirtschaftsmacht zu
machen. Die Deutsche Bank stand damals also an vorderster Front. Sie war die
Speerspitze des deutschen
Wirtschaftsrundes. Die Deutsche Bank surfte mit der deutschen Wirtschaft auf der Erfolgswelle. Später häuften sich
die Verfahren. 2015 liefen tausende gegen die Deutsche Bank. Bis heute musste die
Bank mehr als 20 Milliarden Dollar Strafen zahlen. Im Winter 2018 ist wieder so
eine riesige Geldwaschanlage in der Finanzindustrie aufgeflogen. Die größte, die die Welt je gesehen hat. 200
Milliarden dreckige Dollar. Ein großer Teil des Geldes war wohl mit russischen Oligarchen
verbunden. Dahinter steckte die dänische Danskebank. Aufgedeckt hatte den Skandal ein
Banangestellter in einer kleinen Filiale in Estland.
Geldwäsche kennt keine Grenzen. Wo könnte man also besser über Geldwäsche sprechen als im Europäischen Parlament,
wo es darum geht, gesamteuropäische Lösungen zu finden? Im Fall des Danske Bank Skandals, einem 200 Milliarden
Euroskandal, waren mindestens 10 Banken beteiligt, davon viele Banken aus europäischen
Ländern.
Ich danke Ihnen für diese Gelegenheit. Die Frage nach dem Schutz von
Whistleblowern hat nichts damit zu tun, ob man Whistleblower mag oder
nicht. Erinnern Sie sich an die Know Your Customer RLE für die Finanzindustrie?
Das heißt, die Bank muss den Background ihrer Kunden überprüfen. Sie muss wissen, mit wem sie Geschäfte macht. Das
haben die Chefs der Danske Bank wohl vergessen, seit der Whistleblower den Skandal aufgedeckt
hatte. Wie leicht es war, es aufzudecken. Das ist einfach unglaublich. der Bankangestellte Howard
Wilkinson, der es aufgedeckt hat und zum Whistleblower wurde. Er hat nicht einmal in der besagten Abteilung der Bank
gearbeitet. Er wurde nur gebeten auszuhelfen. Als er sich die Unterlagen ansah, war ihm schon nach 10 Minuten
klar, dass es hier ein riesen Problem gibt. Howard Wilkinson sollte für seinen
Kollegen eine Bargeldeinzahlung einer Firma von 30 Millionen Dollar bearbeiten. Er überprüfte den
Auftraggeber und stellte fest, es handelte sich um eine Briefkastenfirma in Nordlondon mit einem Jahresumsatz,
der keine 2 Millionen Dollar betrug. Bei weiteren Firmen fand er das gleiche
Muster. Also sagt er den Leuten: „Hey, das ergibt keinen Sinn. Ihr habt gesagt, das Konto sei inaktiv, aber es wurde
gerade eine Transaktion im Wert von 100 Millionen Dollar durchgeführt. Überprüft das mal.“ Und Sie sagen ihm, es ist
alles in Ordnung. Howard Wilkinson informierte seine Chefs
in Estland und Dänemark. Daraufhin begann die Compliance Abteilung der Bank die Kunden zu
[Applaus] überprüfen. Binnen weniger Monate stellt
sich heraus, dass Putins Familie darin verwickelt gewesen sein soll. Außerdem wohl auch der russische Geheimdienst FSB
und das organisierte
Verbrechen. Das Beispiel Howard Wilkinson zeigt: Whistleblower können mit ihren Insider Informationen riesige
Skandale aufdecken. Können Sie auch eine Lösung im Kampf gegen Geldwäsche,
Drogenkartelle und Terrorfinanzierungen [Musik] sein? In den USA gibt es ein Gesetz, das
die Whistleblower in hohem Maße schützt.
Das Gesetz trat 2011 in Kraft. Seitdem gab es 90.000 Whistleblower, also eine
unfassbar hohe Zahl. Es geht um Steuern, Geldwäsche,
das Bankgeheimnis. Wir sprechen buchstäblich von einer internationalen Armee, die hier
aufmarschiert. Bisher ist das amerikanische Whistleblower Gesetz einzigartig. Weltweit hat nicht ein
Staat in dieser Form nachgezogen. Im Gegenteil, Staaten wie die Schweiz schützen mit ihren Gesetzen die
Finanzindustrie und nicht die Whistleblower.
Die Schweiz verdient massiv an Korruption, also schützen ihre Gesetze
Korruption und sperren Menschen ein, die Verbrechen innerhalb ihres Banksystems
aufdecken
wollen. Wie sieht es in Deutschland aus? Deutschland geht etwas subtiler vor.
Anstatt Whistleblowing zu einem Verbrechen zu machen, gibt es hier zunächst einmal kein wirksames
umfassendes Whistleblower Gesetz. Whistleblau haben also keinen Schutz.
Das ist eine Tatsache. Aber es gibt auch andere Gesetze, die Unternehmen daran hindern,
Whisselblower zu verklagen und sie haben Gesetze zum Schutz von
Unternehmensdaten. Indem Sie die Veröffentlichung von Sekundärdokumenten unter Strafe stellen, tun Sie im Prinzip
das gleiche wie die Schweiz. Die Schweiz macht es mit einer Bazooka, Deutschland mit einem Handschlag.
Hier die neuesten Nachrichten aus dem Justizministerium. Soeben wurde bekannt gegeben, dass sich Dänemarks größte Bank
schuldig bekannt hat. Die USA hatte sie angeklagt mit Hilfe des amerikanischen Finanzsystems Geldwäsche in
Milliardenhöhe zu erleichtern. Die Danske Bank brauchte für ihre
riesige Geldwaschanlage eine Partnerbank, eine sogenannte Korrespondenzbank, um das ganze Geld in
den internationalen Finanzkreislauf pumpen zu können. Und dreimal dürfen Sie raten, wer das hauptsächlich für Sie
machte. Die Deutsche Bank in den USA.
In einem Fall hatte ich die Ehre, mit dem Whistleblower nach Deutschland zu reisen und mit der Polizei die Fakten
durchzugehen. Dabei haben wir entdeckt, dass die Deutsche Bank allein im Danzgefall versäumt hatte, 2 Millionen
verdächtige Aktivitäten zu melden. 2
Millionen. Steven Chan hat diese Informationen in vertraulichen Meetings mit dem BKA und anderen Polizeibehörden
bekommen. Die Deutsche Bank wollte unsere Fragen nach Geldwäsche Verdachtsfällen bei der Danske Estonia
nicht im Einzelnen beantworten, sondern schrieb am 26.03.2025: 2025. Die Feststellungen des DFS zu
Dank, Estonia und FBME im Jahr 2020 zeigten ebenso wie unsere eigene interne Untersuchung verschiedene Mängel in
unserer Aufsicht und Überwachung der Banken, die unsere Clearing Dienste in Anspruch genommen haben. Mitarbeiter der
Bank haben nicht vorsätzlich ungesetzliche Aktivitäten erleichtert. Die festgestellten Menge bei der Abwicklung von Transaktionen hat die
Bank behoben. Wären sie nur einmal erwischt
worden und hätten dann ihr Verhalten geändert, dann könnten wir sagen, okay, sie sind wie andere Unternehmen, aber
sie wurden schon so oft sanktioniert. Meiner Meinung nach ist es nur eine Frage der Zeit, bis es eine
Regierungsbehörde reicht und ich hoffe, dass es die Vereinigten Staaten sein werden. Irgendwann werden sie die Bank
so effektiv sanktionieren, dass sie aus dem System
fliegen. Genau das muss mit der Deutschen Bank geschehen. Es sei denn, die Verantwortlichen der Deutschen Bank
und die deutsche Regierung, die ihr den Rücken stärkt, erkennen, dass es um alles oder nichts geht. Beim nächsten
Mal werden sie alle Hebel in Bewegung setzen und die Bank aus dem weltweiten Wirtschaftssystem
ausschließen. Nur wer wagt gewinnt. Einige Banker sind Spieler, sie zocken
gern. Financexperten kritisieren die Geschäfte der Banken im Hochrisikobereich.
Es geht um riskante Wettgeschäfte, derivate, Ausfallversicherungen, deren Volumen
bedroht nach Meinung des Schweizer Wirtschaftswissenschaftlers Mark Schisney ganze Unternehmen und die
wirtschaftliche Stabilität von Staaten. Zuerst sie fokussieren sich auf ihre
Risiken, das heiß sie sie betrachten nicht oder nicht genug die Risiken des Systems. Das heiß die Systemrisiken. Ich
werde vielleicht Beispiele geben mit gewissen Derivaten. Es s sich um Verträge jetzt
zwischen verschiedenen Akteen, Finanzakoren und man man muss das ganzes Panorama haben, wenn man sich nur auf
eine Bank Deutsche Bank z.B. fokussiert, das ist nicht genug. Man muss verstellen die Verbindungen zwischen Deutsche Bank
unter andere Finanzfaktoren, Banken, Hedgefonds etc. und so weiter und so
weiter. Und dann beginnt man zu verstehen, das ist sehr sehr riskant, sehr gefährlich, da diese Banken to big
to F sind, systemisch sind, aber es hat das Management an Reize immer mehr
Risiken einzugehen auf Kosten des Steuerzahlers. Es geht um sogenannte CDS Swaps,
spezielle Kreditausfallversicherung mit einem enormen Volumen durch wie der Rollend. Jetzt
möchte ich konkret sein und ein Beispiel von toxischen Finanzprodukten geben von
Derivaten. Ein Kreditiv Swap. Eine Bank gibt dem Unternehmen dem Unternehmen
einen Kredit 10 Millionen Franken. Was macht die Bank? Sie
kauft ein Credit Swap. Das heißt, die
Kreditausfallversicherung müssen nicht der realen Höhe des Kredits entsprechen. Der Wert kann höher sein. Er kann das
100 oder tausendfache der Kreditsumme betragen. Die Bank kann beliebig viele Swaps kaufen.
Szenario Nummer 1, das Unternehmen gibt zurück die 10 Millionen. Szenario Nummer
2 wegen finanzielle Probleme bezahlt das Unternehmen nur
bezahlt das Unternehmen nur 3 Millionen Franken. Die Bank wird die Versicherung
aktivieren und wird zehn mal es gibt 10 CDSS zehn mal die Differenz 10 x 7
kriegen. Fazit die Bank kriegt viel mehr macht viel mehr Gewinne wenn ihre Kunden
unter finanzielle Probleme leiden. Das heißt, die Bank hier wettet auf dem Ausfall.
Die Bank kann also in beliebiger Höhe auf den Ausfall des Kredits des Kunden wetten. So hat die Bank mit ihrer Wette
im besten Fall hohe Gewinnmöglichkeiten. Sie verdient also am Misserfolg ihres
Kunden und selbst eine Bank, die an dem Kredit nie beteiligt war, kann diese Swops kaufen. Weltweit wetten so
Finanzunternehmen in einem sehr hohen Volumen. Ein gigantisches Wettgeschäft.
Zudem werden diese Geschäfte am Computer in Makrosekunden getätigt. Sie sind kaum
zu
kontrollieren. Pios Sprenger war als leitender Bänker für die Deutsche Bank rund 20 Jahre im Investment und Derivate
Handel tätig. Er gehörte zu den Top Leuten und ist ein Insider der Szene.
Macht ist tatsächlich das, was du sagt ein Marktplatz. Da kommen Leute zusammen, da da da schreien die auf dem
Handelsflor, da waren 5 600 Leute in New York. Ich fand es super, ich war ganz
ganz begeistert die Atmosphäre dort, das Geprüll. Ich habe dann auch eher eine laute Stimme und da zu sehen, warum
rufst du jetzt nicht bei deinem Kunden da an und ich habe diese Position, die muss ich unbedingt loskriegen. Das ist
was sehr faszinierendes. Der Position ist was ganz anderes. Das ist wie so ein bisschen äh ein Nuklearreaktor. Da ist
ganz ruhig, guckt da irgendwo in der Ecke, so komplizierte Modelle und die wursteln rum. Man weiß eigentlich, was sie da machen. Jeder sagt nur, das sind
ganz klevere Ben. Die müssen auch irgendwie mit niemandem
reden. Die simple Frage ist, was passiert, wenn es schief geht? Wer trägt
letztlich das Risiko? Und da ist für mich das größte
Risiko, wenn jetzt endlich und nicht nur der Wate, wenn man Risiko sind müssen nicht nur der sein, wenn man
Risikoposition hat, die letztendlich keinen Marktpreis haben, sondern nur Risikomodelle haben, wo letztendlich du
in deinem Hinterzimmer sitzen kannst, Shift F9 drüst und sagst ja, ich glaube,
das ist heute so viel wart und morgen da ist was anderes eingefallen. Ja, dann drehe ich mal da ein Knopf rum. Auch
heute ist es vielleicht das Wort, das ist da, wo massives Risiko
setzt und wo häufig Milliardenpositionen fehlbewerbr sein
können. Die Deutsche Bank besitzt laut ihren Bilanzen nach wie vor Derivate in
Billionenhöhe Euro. Die Frage ist immer, wo könnte man diese
Sachen verkaufen im Markt und meistens kann man sie nicht verkaufen. Das habe ich meiner Zeit Zeit als Badbanker
erlebt. Äh, ich habe versucht komplexe private Positionen zu verkaufen.
Unverkäuflich. Nach der Finanzkrise sollte Pios Sprenger für die Deutsche Bank die
schlechten Positionen und Papiere der Bank abstoßen. Er hat erlebt, wie gefährlich diese Derivateposten sein
können. Im Abstand. Das größte Problem waren derivateposition und ich bin
trainierter der Watehändler, da komme ich her. Deswegen wurde ich ja geheuert 1997 als man braucht einen promovierten
Mathematiker. Also das ist mein Hintergrund. Ähm diese komplexen Darwatpositionen
waren furchtbar. Da gab es keinen funktionierenden Markt. Das war das jede
jede Zahnwurzelbehandlung angenehm äh mit so einer Transaktion zu Kund zu
gehen. Geh egal wie du es zerlegst, ist sehr schwer bis hin so fast unmöglich
und musst dafür massive Abschläge hineabh enorme Verluste, Buchverluste
realisieren, um sich von diesen Produktionen zu reinigen. Das ist wie ein Krebsgeschwür. wie ein Krebsgeschwür
Casino Wirtschaft, weil hier haben wir ein Casino, um klar zu sein, das ist ein Casino, ein Finanz Casino Wirtschaft,
die gepusht ist vom meisten Politiker. Warum Casino? Es s sich um Wetten. Wetten Wetten auf was? auf äh Ausfälle,
Bankrotte und so weiter. Und damit können große Finanzintition
Geldksieren. Casino, aber es ist schlimmer als ein Casino. Wenn wir im Casino gehen, wir sind für unsere
Verluste verantwortlich, wenn ich 100 Franken oder Euros verliere, ich bezahle
fertig. Diese Finanzcasin Spieler, wenn sie verlieren, dann sie wollen nicht davon hören. Sie rufen der Steuerzahl,
bitte Kasse an der Kasse bitte. Ich habe eine Recknung für Sie. Sie wollen nicht verlieren.
Der Finanz crash 2007-2008 und die weltweite Wirtschaftskrise zeigen die möglichen
Folgen dieser Wettgeschäfte der Finanzindustrie. Es begann damit, dass in den USA die Immobilienblase platzte.
Dazu kam noch eben der Meinbereich. Ich habe den Darwadebereif Subprime
aufgebaut und damit gab es Leuten Hans die Möglichkeiten auf den weiteren Anstieg
oder den Verfall von Hypothekenkredite zu wetten. Millionen
Häuser, deren Kredite nicht bedient werden konnten, wurden zwangsversteigert und im Hintergrund
wurde über Ausfallsversicherung auf den Untergang von Banken gewettet. Beteiligt
waren auch zwei Großbanken und der größte Versicherer der Welt.
2008 Leon Bers bankrot gegangen als Unternehmen. Wer war hier Versicherung
Eige hat riesige Menge CDSS verkauft? Wer war hier Goldman Sax unteren
[Musik] Banken? Wer hat warum hat Higg so viele
Absicherungsprodukte verkauft? Weil das Management vom IG war überzeugt, dass
Leman Brothers too big to fail war. Ein Irrtum. Lemon Brothers ging Konkurs. AIG
musste die ganzen Ausfallsversicherungen auszahlen. Hohe Summen waren auf den Konkurs von Leemon Brothers gewettet
worden. Dabei ging der weltgrößte Versicherer selbst fast pleiter.
Klemmans hat gewettet auf dem Bankrot oder Umfälle von Leon Brothers und
umgekehrt hat der gewettet, dass Leem Brothers nie Bankro gehen
werden. Nun, es ist eine politische Entscheidung. welche Institution to Big to Fail ist
oder nicht. Er Paulson damals Finanzminister im im in Washington hat
die Entscheidung getroffen, dass Leiman Brothers nicht to fa war und fast
sofort ist Leiman Brothers Bankrot gegangen. Fast sofort. Wer ist Erolson?
Ehemalige Direktor von welche Bank Colmann Sag
ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Während
Finanzkrise war ich denn vor allem im Subprime Bereich tätig
und bin zwischen London und New York hin und her geflogen und habe mit mein meinem damaligen Boss Klippman dann eben
glaube die profitabelste Handelsposition der Deutschen Bank aufgebaut. Wir haben nämlich
Subprime geschortert, also in Deutsch auf den Verfall der amerikanischen Hypotheken gewettert. Das
hat sich für unseren Handelsbereich sehr positiv ausgezahlt. Für die Welt jetzt nicht
unbedingt. Sie wetten gegen genau die Wertpapiere, die sie selbst verkaufen und finden das nicht problematisch,
Herr Senator, wie schon sagte. Und die Leute sollen ihnen vertrauen, Herr Senator, ich denke, die Menschen,
warum sollten Sie? Ich würde Ihnen nicht vertrauen, wenn Sie zu mir kämen und mir Wertpapiere verkaufen wollten, ohne mir
zu sagen, dass Sie genau gegen diese Wertpapiere wetten. Glauben Sie nicht, dass mir das zu denken gibt?
[Musik] Wir haben viel Zeit damit verbracht, all diese Dokumente
durchzugehen. Lassen Sie mich in einfachen Worten erklären, was synthetische CDOs sind. Es sind
Instrumente, die geschaffen wurden, damit man auf sie wetten kann. Das ist das Lalaland der
Buchungen. Es ist keine Investition in ein Unternehmen, das eine gute Idee hat.
Es geht auch nicht darum, lokale Regierungen zu unterstützen und Infrastrukturen aufzubauen. Es ist
nichts anderes als zocken. Pures zocken. Es folgte die weltweite
Wirtschaftskrise. Überall kamen Banken ins Trudeln und ganze Staaten mussten unter den Rettungsschirm. Die Kosten der
Krise beliefen sich weltweit auf rund 16 Billionen US-Dollar.
Kein Banker in Führungsposition wurde dafür zur Rechenschaft gezogen. Für ein Disaster, das die gesamte Weltwirtschaft
in eine Rezession gestürzt hat und Steuerzahler in Deutschland, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und USA
Unsummen gekostet hat. Es war zwar die Schuld der Banker, aber niemand aus der Führungsetage wurde strafrechtlich
belangt. Das Schlimmste bei uns war, dass ein paar Leute ihren Ritterschlag
verloren. Die Deutsche Bank hat dann auf den Crash gewettet und damit eine Menge Geld verdient. Ja, deine Abteilung. Was
denkst du heute darüber?
Als Händler war es die absolut richtige Entscheidung und würde ich immer wieder machen.
Letztendlich glaube ich an die Kraft des freien Marktes und Leute und jeder sollte in die Lage versetzt sein, so
entscheiden, wie er glaubt, dass es für sich das Richtige ist. Für mich als Händler und für uns als Bank war es
damals die richtige Entscheidung. Die EU-Länder haben den Banken allein
von Oktober 2008 bis Oktober 2011 Hilfsgelder und Garantien im Wert von
4,5 Billionen Euro gewährt. Allein die Rettung deutscher Banken kostete rund
300 Milliarden Euro.
Sie laufen von Sitzung zu Sitzung, stimmen sich mit ihren eigenen Fachleuten ab, reisen viel zu den
Kollegen in anderen Ländern oder auf entsprechende Treffen, die organisiert werden. Äh und es gab Situationen, wo
man ich jedenfalls dachte, ich gucke in einer Abgrund.
Forschung, Entwicklung, Bildung, Integrationsaufgaben, physische Infrastruktur, all das, wo wir heute
Defizite haben, da wäre dieses Geld natürlich sehr viel besser angelegt gewesen.
Nach der Finanzkrise wurden die Regeln für die Banken massiv verschärft. So
mussten die Banken ihr Eigenkapital erhöhen. Die Politik wollte einen neuen
Finanzcrash unbedingt verhindern.
Die Regierungen forderten darauf die Regulierungsbehörden auf, die Vorschriften etwas zu
verschärfen. Einige Regeln im Bankwesen wurden damals tatsächlich überarbeitet.
Bei einigen der übelsten Auswüchse wurde hart durchgegriffen. Viele Dinge, die Anfang
der 2000er Jahre möglich waren, kommen in Banken nicht mehr vor, weil sie reguliert wurden oder größtenteils nicht
mehr existieren. Oder sie sind viel kleiner und deshalb nicht mehr so riskant für
alle wie früher. Trotzdem gibt es immer noch eine Menge
Dinge, die sich seit 2008 kaum verändert haben.
Neue Regeln können aber auch ein Ansporn sein, neue Schlupflöcher zu finden.
Bänker sind gut darin. Eines laut man als Wall Street Trader sofort. Wir
lieben nichts mehr. Nichts ist schöner als komplexe Regulation.
Jede Regulierung, komplexe Regulierungen lässt sich leicht, wie man sagt, ausarbitrieren, lässt sich leicht Geld
verdienen. Ich brauche nur zu verstehen, wie bewest du deine Position, wie machst du das? Und ich bin in der Lage, ein
Finanzprodukt darzustellen, das für dich scheinbar optimal ist unter deinem Modell und für mich profitabel.
Es ist ein Spiel. Doch welche Auswirkungen hat die Finanzkrise auf unsere Gesellschaft? neben den direkten
Kosten von rund 16 Billionen Dollar. Letztlich merken wir ja die
Nachwirkungen von der Finanzkrise immer noch und vielleicht jetzt noch viel stärker, weil ähm die Staaten mussten in
der Zeit so viele Milliarden aufwenden, um das Finanzsystem äh zu stabilisieren. Ähm, die
Verschuldung ist dadurch extrem gestiegen und letztenendes hat man ja
eine Infrastruktur gespart, man hat am Sozialstaat gespart darauf in vielen Ländern, auch in Deutschland und ähm
machen wir uns nichts vor. Also das Erstarken von extremen politischen Kräften ist durchaus
ursächlich ähm zu sehen. Man kann, glaube ich, eine Linie ziehen von der Finanzkrise bis zur Situation, in der
wir heute sind. Natürlich ist die Finanzkrise nicht der alleinige Auslöser des weltweiten
Anstiegs von Nationalismus und Neofaschismus. Doch Studien zeigen eine
klare Verbindung zwischen der Weltwirtschaftskrise und der Krise der Demokratie.
[Applaus]
Man sollte annehmen, dass nach dem Finanzcrash die Regeln so geändert wurden, dass ein solcher Crash nicht
mehr passieren kann. Dann war 2023 die Schweizer Großbank Credit Swiss vom
Konkurs bedroht. Es gab ein Statement von der Nationalbank und von der Finma in der
Schweiz am 15. März 23.
Zusammenfassung die ist unter Kontrolle keine Angst. Kredit Suis hat die Lage
unter Kontrolle keine
Angst. Es ist ein weiterer schwieriger Tag für die Kredit Swiss. Was können Sie uns über die Kapitalabflüsse
sagen? Wie Sie wissen, sprechen wir von einer brandaktuellen Situation, die sich über das Wochenende und gestern ergeben
hat. Bis jetzt ist es ziemlich ruhig. Wir hatten gestern sogar noch gute Zuflüsse. Außerdem hatte ich ein sehr
positives Kundentreffen. Was finden Sie in Ihrem
Job am schwierigsten? es verständlich zu machen, dass wir das
Richtige tun und wir etwas Zeit brauchen, um daad durchzukommen. Denn das versuchen meine Kollegen und ich
gerade. Wir versuchen in den nächsten Monaten das Vertrauen in die Bank
zurückzugewinnen. Vertrauen zurückgewinn. Nur ein paar Tage später war die Kredites pleite. 19. März 23
Pressekonferenz in Bern. Die Bank ist praktisch bankrot.
Debe so ich möchte verstehen, wie kann es der Fall sein,
dass solche Institutionen Nationalbank Finma uns erklären, dass die Lage unter
Kontrolle ist und dieselben Personen vier Tage danach erklären, das Nein, leider ist
etwas passiert in Swichen. Jetzt eigentlich waren die
Positionen, die Risikoposition der PR Swiss nicht sehr kompliziert, aber man sieht eben denn, dass eine Fehlposition
und denn noch zwei, drei andere blöde Events dazu führen, dass 160 Jahre
Geschichte den Bach runtergeben. Die Kredi Swis wurde von der Schweizer
Großbank UBS übernommen. Die Schweizer Regierung stützte diesen Deal mit Bürgschaften in Milliarden Höhe.
Selbst wenn man der Meinung ist, dass die Bank es verdient hat, pleite zu gehen, ist es in der Praxis sehr schwer, eine Bank Konkurs gehen zu lassen. So
etwas muss auf eine sehr kontrollierte Weise geschehen, wie bei einem Atomreaktor. Man muss ihn abschalten und
kann nicht zulassen, dass er schmilzt.
Nach der Pleite der Kredis geriet auch die Deutsche Bank ins Schlingern. Die Politik sah sich gezwungen, die Banken
zu stützen. Das versetzt uns alle in die Lage zu sagen, dass äh die europäische
Bankenaufsicht und das Finanzsystem robust und stabil das stehen und dass
wir ein widerstandsfähige Kapitalausstattung der europäischen Banken haben dank der Arbeit der letzten
Jahre. und übrigens auch der Anstrengung der Banken
selbst. Das war das Versprechen nach der Finanzkrise. Wir haben so tolle Regeln. Die Banken haben so viel
Eigenkapital, sind sicher und nie wieder müssen Steuerzahler Geld aufbringen
dafür. Und was passiert? Sie rutschen doch wieder halb in so eine Richtung. Also das darf einfach nicht sein. Also
nach der Finanzkrise war das jedenfalls das große Versprechen der Politik, dass Banken pleite gehen können und zwar wie
man dann sagt geordnet abgewickelt werden. Es gibt ja einen Fahrplan, also ist vorgeschrieben, dass man so
Testamente Banken müssen Testamente machen, wie sie abzuwickeln sind in so einem Krisenfall und dieses liegt in der Schublade ist immer aktualisiert. Das
heißt, es hätte einen Fahrplan gegeben, aber den hat man sich nicht getraut rauszuholen, weil man Angst hatte, weil
man eigentlich nicht wusste, was wirklich passiert dann und ob das nicht doch wieder so eine Art Finanzkrise auslöst. Es bleibt unklar. Wer hatte
möglicherweise mit Ausfallsversicherung an dem Untergang der Kredites verdient?
Hier 23 haben wir Kreditsfü gehabt, Bankrot
gegangen, aber Blackbox das heiß wir wissen es ist wir kriegen keine
Information. Wer hat die CDs verkauft? Keine Information, keine Information
damals, eige heute keine offentliche Information. Welche Bank oder Finanzinstitution hat
diese Wetten auf dem Ausfall von Kitis gekauft? Keine Information. Es ist noch
undurchsichtiger geworden. Wil das ist das ist der Stand der Dinge. Man muss das wissen
irgendwann. Es stellt sich die Frage, in welchen
Dimensionen spielen sich heute diese Wettgeschäfte im Hintergrund ab? Wir prüfen das anhand derivategeschäft auf
Aktien in der Schweiz, die offiziellen Zahlen der Schweizer
Börse. So hier z.B. Sixgruppe die Börse 1. Juli
24 total national value of open positions contract reported für equity.
Das heiß derivate auf Aktien hier sehe ich
Nummer 211. Millionen Milliarden Franken ist
offiziell kommt von der Börse. Das sei ca. 260 000 mal der Bib der
Schweiß. Das gesamte Bruttoinlandsprodukt der Schweiz mal
260.000. Ich habe an der Sixgruppe vor ein paar Jahren ein E-Mail äh geschickt mit zwei
Fragen. Gibt es ein einen Fälle irgendwo in den Daten? Zweitens können Sie mich
erklären und Wort. Es gibt kein Fälle und es gibt keine Erklärung. Das heißt,
es ist eine Blackbox. Wir wissen nicht was drin ist. Wer sind die
Spieler? Black Schweiß. Wer weiß Deutsche Bank? Wir wissen nicht. Und wenn es explodiert, es ist zu spät und
der Steuerzelle bezahlt die Ringung. In der Finanzkrise kannte man die
beteiligten Unternehmen. Heute sind viele Player anonym. Es gibt keine
umfassenden öffentlichen Informationen darüber, wer alles mitspielt. Damit ist
auch völlig unklar, welche konkreten Risiken damit verbunden sein können. Dummerweise kann man aber nur
regulieren, was man kennt und sieht. Die Banken behaupten gerne, dass diese
Geschäfte mit keinem Risiko verbunden sein. Doch was passiert, wenn die
Derivateblase platzt? Inwi weit greifen die Sicherungsmechanismen wirklich und
was ist, wenn sie es nicht tun? Letztendlich Geld, das aus Computermodellen generiert wird, weil
ich da eben das geschickt modellieren, übersetzt sich in echte Dollars in meiner Tasche für die Händler.
Und wenn es schief geht, dann zahlt es natürlich mit echtem Euro oder Dollar
der Steuerzahler. Die Wörte waren vielleicht nie da. Das passiert mit
komplexmodellen. Unser Anspruch muss es sein, in der Mitte der Gesellschaft zu
stehen und unsere Kunden in den Mittelpunkt unseres Handels zu stellen.
Die Gewinne vorrangig privat, die Risiken kollektiv. Ist das die gesellschaftliche Verantwortung, die die
Bank meint? Ist das in der Mitte der Gesellschaft stehen? Und
gemeinsam haben wir noch viel vor. Wir haben eine klare Vorstellung,
wer wir sind und wir wissen, was wir erreichen wollen.
Die Kunst der Bankenkommunikation besteht wohl darin, möglichst nicht zu konkret zu werden.
Ich weiß nicht, welche Werte die Deutsche Bank heute hat. Jedenfalls scheinen sie das Gefühl zu
haben, solange ihre politischen Netzwerke funktionieren, solange sie hinter den Kulissen in Berlin, bei der
Bundesbank und den Regulierungsbehörden agieren, damit ihnen niemand in die Quere kommt, denn darin sind sie
wirklich top. Sie sind politisch sehr gut vernetzt. Solange das so
weiterläuft, können sie mit allem davon
kommen. 2019 hat die Deutsche Bank einen tiefgreifenden Umbau angestoßen und seitdem mehr als 6,5 Milliarden Euro für
verbesserte Kontrollen, Prozesse und Mitarbeiterschulungen investiert. Das Ergebnis dieser Transformation zeigt
sich auch in der heutigen wirtschaftlichen Stärke der Deutschen Bank.
Trotz all der Strafen und Skandale musste sich bisher kein CEO der Deutschen Bank juristisch dafür
verantworten. Einige Fachleute halten das für einen Fehler. Sie fordern eine Regresspflicht
für die Chefs der [Musik]
Finanzindustrie. Warum werden Topmanager von Banken so hoch bezahlt? Theoretisch, weil sie Verantwortung für Dinge
übernehmen müssen, die schiefgehen. Wenn Sie an der Spitze eines Bauernnehmens stehen und Menschen sterben, weil sie den Arbeitsschutz vernachlässigen,
können Sie in diesem Land strafrechtlich belangt werden. Also unternimmt die Unternehmensleitung alles, um Unfälle zu
verhindern. Innerhalb weniger Jahre nach Einführung dieser Haftung hat sich die gesamte Branche beim Thema Sicherheit
verändert. Die Zahl der tödlichen Unfälle ging deutlich zurück. So etwas ähnliches könnte man auch mit Banken
machen. Warum gibt es keinen Straftatbestand für Geschäftsführer, die Betrug und Geldwäsche nicht verhindern?
Wenn sie wüssten, dass sie vielleicht strafrechtlich belangt werden könnten, dann wären die Summen, die sie verdienen, wenigstens gerechtfertigt.
Dass Bußgelder als Geschäftskosten einkalkuliert werden, hat auch damit zu tun, dass die Spitzenmanager genau
wissen, dass sie niemals persönlich für kriminelle Handlungen belangt
[Musik] werden. Die Chefetage der Deutschen
Bank. Gute Aussichten auf das Moneyland.
Wir müssen uns fragen, ob für die Banken nicht dieselben moralischen Maßstäbe gelten sollten wie für alle. Oder machen
wir für Banken eine Ausnahme und sie dürfen sich skrupellos verhalten? Denken Sie an die Worte der Richterin im Fall
von MC Conolly. Das ist wie im Drogenmilieu. Da müssen die Leute am unteren Ende der Hierarchie dran glauben
und nicht die Typen an der Spitze. Wo ist die Grenze? Wenn die
Banken Strafen als Geschäftskosten betrachten, die Angelegenheit zwar etwas unappetitlich für, aber die Anwälte
werden das regeln. Ein paar Leute opfern, damit die Sache vom Tisch ist und es so aussieht, als würde man sich
darum kümmern. Wenn Sie das wirklich so sehen und Menschen nichts wert
sind, dann ist das eigentlich eine moralische Bankrotterklärung. Wir wollen nicht, dass sich unsere
Banken wie Drogenbanden verhalten und sagen, wenn ihr da unten erwischt werdet, dann ist das eben der Preis für
das Geschäft. Es darf nicht heißen, es gab da gerade eine Verhaftung in Miami,
aber unser Netzwerk kann weitermachen wie bisher. Für die Banken müssen die
gleichen Integritätsstandards gelten wie für uns alle. Vor dem Gesetz sind alle gleich. Es sollte keine Rolle spielen,
wer man ist. Für uns alle sollten die gleichen Maßstöbe
[Musik] gelten. Das ist das Ende unserer
Geschichte aus der verrückten Welt des Moneylands. Und was bleibt für uns? Und
was haben wir daraus gelernt? Wir können nur hoffen, dass die Serviceleute weltweit in Zukunft nicht
zu sehr über den Dingen schweben, sonst könnte es wieder teuer werden.