Ur-Idee Polarität

Die Ur-Idee der Polarität ist eine fundamentale Erkenntnis von Kosmos, die in vielfältigen Ausprägungen bei vielen Ideen der Evolution Anwendung findet. Sie findet besonders in Prozessen Anwendung, wo es dabei geht, eine bestimmte Position zwischen zwei möglichen extremen Positionen zu halten oder einzunehmen.

Materie

Bei der Materie ging es bisher um die einfache Annäherung zwischen allen Materie-Entitäten (Gravitation). Durch die Einführung der Polarität zwischen Paaren von bestimmten Entitäten werden die Muster zur Annäherung vielfältiger, da die Annäherung aufgrund der Polarität erst ab einer gewissen Nähe die Effekte der Gravitation übersteigt.

 

Entitäten mit Polarität haben nun einen modifizierten Trieb zur Annäherung. Entitäten mit gleicher Polarität meiden sich und Entitäten mit unterschiedlicher Polarität ziehen sich stärker an.

 

Auch zur Stabilisierung der Raumeinheiten (Atome) ist die Ur-Idee der Polarität unverzichtbar. Hier wird diese Idee nicht nur zur Annäherung verwendet, sondern auch zur Stabilität der Volumen-Entitäten, die sich so zu unterschiedlichen Polaritäten von Kugeloberflächen verschränken können.

 

Zwei gegensätzlich geladene Kugeloberflächen, die ein gleiches Kugelzentrum haben, können sich nicht besser annähern. Ihr Zentrum ist ja schon deckungsgleich. Jede Verschiebung eines Zentrums vom Zentrum des anderen erzeugt nun maximalen Drang, dies wieder auszugleichen.

 

Außerdem stellt ihr Kugelbewusstsein ein höhere Vielfalt-Niveau ihres Seins dar. Ihr Drang zur Annäherung zu anderen Materie-Entitäten (Gravitation) kann jetzt nur noch als neue Einheit ausgelebt werden.

 

Das macht die Stabilität eines Atoms aus. Die Polarität hält beide im gleichen Zentrum. Ihr Drang, die Stabilität ihrer neuen Einheit zu erhalten ist größer als jeder andere Drang.

 

Das innere Kugelbewusstsein hält alle inneren Komponenten (Kern) in Position. Das äußere Kugelbewusstsein (Elektronenhülle) erfüllt die Funktion eines Schutzschildes, der viele Photonen aufnehmen kann, um sie nach Bedarf auch wieder abgeben zu können, um die Systemstabilität zu erhalten.

Prozesse

Bei vielen Prozessen, dient die Idee der Polarität als zwei gegensätzliche Grenzwerte dazu, einen bestimmten Zielwert dazwischen anzustreben. Liegt ein Prozess zwischen dem Zielwert und einem der gegensätzlichen Grenzwerte, dann weiß die Steuerung, in welche Richtung sie nun Gegensteuern muß.

Vielzeller

Bei vielen Stoffwechsel-Prozessen der Vielzeller wird dies angewendet. Beim Menschen wird es im autonomen Nervensystem durch den Sympathikus und Parasympathikus verwirklicht.

 

Auch die Sexualität ist eine Ausprägung der Ur-Idee Polarität und die damit verbundene besondere Anziehungskraft zweir gegensätzlicher Pole.

 

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