Finale Theorie: Wissenschaftliche Übereinstimmung mit Psychologie

Die Forschungsergebnisse des Psychologen und Nobelpreisträger Daniel Kahneman, die er in seinem Buch „Schnelles Denken, langsamen Denken“ beschreibt, decken sich einzigartig mit den Vorstellungen der Finalen Theorie, die das menschliche Individuum als ein informationsverarbeitendes System sieht, das als „Zwei-Geist-Modell“  gesehen wird.

 

Kahneman beschreibt ein System 1, das für das schnelle Denken zuständig ist und ein System 2, das für das langsame Denken zuständig ist.

Finale Theorie

Das System 1 (schnelles Denken) entspricht in der Finalen Theorie der Entität, die als KÖRPER beschrieben wird. Sie ist deshalb so schnell, weil sie lediglich mit jedem Takt der Neuronen die Signale von den Körper-Rezeptoren über das Kernsystem der Wahrnehmung und anschließend durch das WELTBILD des ICHs im Neuronen-Netz duchschleust.

 

Das erzeugt mit jedem Takt unmittelbar die aktualisierte Wahrnehmung des Momentes im ICH-Bewusstsein der Person. Die enthält die Bedeutungen des Momentes mit entsprechenden Emotionen und den passenden Handlungsoptionen, so wie sie das ICH bisher in seinem WELTBILD trägt.

 

Unser ICHs erlebt die Wirklichkeit etwas später, als sie passiert. Die Wahnehmung ist um die Zeit verspätet, die unser Neuronen-Netz benötigt, um die Signale von den Rezeptoren bis in die obersten Schichten des Neo-Cortex zu schleusen (siehe Libet-Experiment).

 

Das System 2 entspricht dem ICH-Bewusstsein der PERSON. Das ICH-Bewusstsein ist meistens recht langsam, weil es abwägen muss, für welche der vorgeschlagenen Handlungsoptionen, es sich entscheiden will. Das erfordert oft weitere Anfragen an sein Gedächtnis (WELTBILD), um dies abzuwägen.

 

Dazu benötigt es immer mehrer Neuronen-Takte, bis es sich entscheiden kann.

Interessant ist, dass ich dem Buch von Kahneman erst 2021 begegnet bin, die Idee des Zwei-Geist-Modells ich aber schon 2007 erkannt hatte.

 

Die Idee der Trennung des ICH-Bewusstseins vom Körper war logisch notwendig, da das menschliche Bewusstsein keiner Hirnregion zugeordnet werden konnte.

 

Da jedem Mensch aber eins sicher ist, dass er ein Bewusstsein hat, war die Trennung nur folgerichtig. Durch weitere Überlegungen ergab sich der logische Schluss, dass alles nur GEIST sein kann.