Unser Vielfalt-Problem

Die Vielfalt an Startvoraussetzungen ermöglicht jeder Person nur einen individuellen Entwicklungsweg zum Idealmenschen. Deshalb ergibt sich in jeder größeren Anzahl von Individuen in einer Gemeinschaft oder Gesellschaft, dass es eine bestimme Verteilung an großen Egoisten gibt.

 

Genauso gibt es immer eine bestimmte Verteilung an Individuen, die besonders in der Lage sind, den emotionalen Zustand von anderen Menschen wahrzunehmen (Empathie).

 

Bei allen Verteilungen gibt es immer Extremwerte auf der positiven, wie auf der negativen Seite.

 

In der Summe will ich sagen, dass es immer einen gewissen Anteil an Menschen geben wird, die sehr egoistisch ihre Ziele verfolgen und dabei nicht durch Wahrnehmungen von emotionalen Zuständen ihrer Konfliktpartner irritiert werden.

 

Das sind die Machtmenschen, die nach maximaler Macht, nach maximalem Besitz streben. Nur wer nach Macht strebt, wird auch diese Macht erringen können. Diese Menschen wollen auch noch allen anderen wahrmachen, dass ihr Verhalten ethisch wertvoll ist, damit sie nicht zu stark angegriffen werden.

 

Dieses Vielfalt-Prinzip im Universum stellt auch beim Homo Sapiens sicher, dass die Anzahl an Konflikten immer recht groß bleibt, obwohl wir kaum noch natürliche Feinde haben. Konflikte sind das Treibmittel der Evolution.

 

Diese Machtmenschen, die zur Zeit um die globalen Ressourcen der Macht streiten, werden lernen müssen, dass sie mit den Ressourcen der Erde pfleglich umgehen müssen, wenn sie sich nicht den eigenen Ast absägen wollen, auf dem sie sitzen.