Der Imperialist

In der Normalverteilung der Individuen des Homo Sapiens gibt es immer einen gewissen Prozentsatz an Individuen, die ihren Trieb zur Erkenntnis und zur Vereinigung dahingehend umsetzen, dass sie ständig nur nach egoistischen Konflikt-Lösungen streben. Eine echte und ehrliche spirituelle Gemeinschaft streben sie nicht an. Das sind Egoisten.

 

Der Imperialist ist eine Variation des Egoisten. Imperialisten streben besonders gezielt nach mehr Macht über andere Menschen, um deren Arbeitskraft für ihre egoistischen Ziele auszubeuten.

 

Befindet sich solch ein Individuum in einer Organistion, die an sich schon eine gewisse Macht darstellt, so wird dieses Individuum danach streben, die Kontrolle über diese Organisation zu erhalten und nach seinen Vorstellungen anzupassen.

 

Folgende Maßnahmen haben sich im Laufe der Zeit als erfolgreich erwiesen, um die eigene Macht in der Organisation zu erhalten, sie zu erweitern und gleichzeitig die Macht der Organisation nach Außen zu erhalten und zu erweitern:

  • Das Einheitsgefühl der Gemeinschaft (Organisation) hoch halten.
    • Ethisch hohe Ziele für alle in der Gemeinschaft definieren.
    • Diese hohen Ziele in einem heiligen Buch für alle verbindlich festschreiben.
    • Die Kontrolle über den Inhalt des heiligen Buchs erhalten.
    • Nichtmitglieder als Fremde, als anders, als minderwertiger darstellen.
    • Feindbilder von Außen hochhalten, notfalls selbst erzeugen.
    • Eigene Bekleidungsvorschriften für Mitglieder.
    • Eigene Kultur entwickeln: Eigene Sprache, eigene Dichtung, eigene Musik, eigene Religion.
    • Eigene, unveränderliche, körperliche Merkmale aller Mitglieder einführen.
  • Das Individuum an die Gemeinschaft binden.
    • Mitglieder dürfen die Organisation nicht verlassen.
    • Abtrünnige ächten.
    • Kontakte mit Nichtmitgliedern minimieren. Möglichst unter sich bleiben. Zusammen wohnen und leben.
    • Nachwuchs der Mitglieder schon früh in die Organisation aufnehmen. Durch das Erzeugen der körperlichen Merkmale sichtbar an die Gemeinschaft binden.
    • Regelmäßige Rituale in der Gemeinschaft zur sozialen Kontrolle.
    • Niedergeschriebene Regeln in einem heiligen Buch, die beschreiben, wie jedes Individuum leben muss, um die hohen ethischen Ziele erreichen zu können.

Beurteile mal foldende Macht-Organisationen nach diesen Aspekten:

  • Räuber-Clan
  • Fürstentum
  • Königreich
  • Religionsorganisation
  • Nation
  • Firma des Arbeitgebers
  • Geld-Produzenten

Es ist zu erkennen, dass im Laufe der Evolution des Menschheitsbewusstsein, sich die Kontrolle der Macht von der physischen Gewaltausübung immer stärker auf die Kontrolle der Wirtschaftsleistung und auf die Kontrolle der Ideen, welche die Menschen beschäftigen, verlagert hat.

 

Die Bewusstseinskontrolle aller Menschen in einer Organisation ist zur Zeit die hohe Kunst der Machtausübung. Ein Beispiel ist die Idee der „Verschwörungstheorie„. Mit diesem Schild werden all diese Ideen beklebt, welche alle Individuen nicht ernst nehmen sollen. Und das klappt recht gut, da die Machthaber alle Medien ausreichend kontrollieren können. Ein anderes Beispiel ist die Idee „Demokratie„. Es gibt nur Fake-Demokratien, die dem Individuum vorkaugeln, dass sie Einfluß haben.

 

Zur Zeit (2022) befinden wir Menschen uns in der Evolutions-Phase, wo die verschiedenen Imperialisten auf der Erde darum streiten, wer die globale Oberhand gewinnt. Unter dem Aspekt der sich bekämpfenden Imperialisten musst DU alle Kriege der Menschheit betrachten.

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