Das Zwei-Geist-Modell

Dein ICH-Bewusstsein ist ein informationsverarbeitendes System, das einen zielgerichteter Regelkreis mit seinem spirituellen Umfeld verwirklicht. Damit dein ICH seinem Trieb überhaupt nachkommen kann, wird sein Regelkreis mit einem KÖRPER erweitert. 


Die PERSON eines Homo Sapiens wird als ein Zwei-Geist-Modell angesehen.

  • Dein ICH und dein KÖRPER.

Alle Fragen der Wissenschaften über die Natur des Menschen können mit diesem Zwei-Geist-Modell erklärt werden.


Alle deine menschlichen Besonderheiten und deine spirituellen Erlebnisse sind mit diesem Zwei-Geist-Modell ebenfalls zu erklären. Es besteht aus deinem ICH und deinem KÖRPER. Beide sind in besonderer Weise spirituell miteinander verschränkt.


Beide zusammen sind eine PERSON des Homo Sapiens.


Die auffälligsten Indizien für die reale Existenz dieses Zwei-Geist-Modells sind folgende Tatsachen:

  • Unser ICH-Bewusstsein kann nicht im Körper lokalisiert werden.
  • Unser Sehfeld basiert auf einer relativ geringen Anzahl von Photorezeptoren in den Augen, die ja nur ein gerastertes Sehfeld erzeugen können. Dein ICH-Bewusstsein erlebt aber immer nur ein kontinuierliches, lückenloses Sehfeld.
  • Die Neuronen in deinem Körper können nur in bestimmten zeitlichen Abständen den synaptischen Spalt überwinden, um ein Signal an ein benachbartes Neuron weiterzuleiten. Das ICH erlebt alle Bewegungen in seinem Umfeld aber als kontinuierliche Bewegung ohne einen plötzlichen Sprung darin zu erleben.
  • Die Ergebnisse der Libet-Experimente können nur so sinnvoll erklärt werden. Dein freier Wille ist gesichert.

Wenn dein ICH-Bewusstsein sich gezielt an etwas erinnern will, dauert es oft viele Neuronen Takte, bis das Gesuchte im Bewusstsein deines ICHs landet. Bei meiner persönlichen Namensfindungsschwäche dauert es manchmal 1-2 Minuten, bis der gesuchte Namen in meinem ICH-Bewusstsein ankommt.

ICH-KÖRPER Kommunikation

Die Kommunikation zwischen deinem ICH und deinem KÖRPER ist rein spirituell. Sie ist instantan. Es ist kein Weg zu überbrücken. Es werden nur Emotionen und Vorstellungen ausgetauscht.


Damit dein ICH ähnliche Start-Voraussetzungen hat, wie sie KOSMOS hatte, wird deine Wahrnehmung stark von deinem KÖRPER abhängig gemacht. Dein ICH wird mit deinem KÖRPER verschränkt. Dein KÖRPER simuliert deinem ICH zu Beginn ein leeres Universum. Dein ICH muss versuchen, alles darin zu verstehen.


Als erstes wird dein ICH seinen Körper ergründen, weil dein ICH mit jedem Zyklus seines Regelkreises ein Aktualisierung der körperlichen Wahrnehmungen aufgedrängt bekommt.


Nur dein KÖRPER kann deinem ICH Informationen über das Universum überbringen und nur dein KÖRPER kann deinem ICH Aktivitäten im Universum ermöglichen.


Nur dein KÖRPER nimmt seine Umwelt wahr. Er teilt die wahrgenommenen Ideen seinem ICH mit. Er teilt damit auch die emotionale Bewertung des Momentes seinem ICH mit.


Auch jede Willensäußerung deines ICHs kann nur von deinem KÖRPER ausgeführt werden. Dein KÖRPER darf nur die Bewegungen ausführen, die dein ICH gewollt hat. Dein ICH kann nur die Bewegungen wollen, die in seinem Weltbild als mögliche Handlungsoption schon hinterlegt wurde.


Die direkten Eingriffe deines KÖRPERS in diesen Prozess sind minimal. Dein ICH ist deshalb irgendwann davon überzeugt, dass es selbst der Körper ist. Denn alle Willensäußerungen deines ICHs beziehen sich immer auf Aktivitäten deines KÖRPERs.


Der KÖRPER darf dem ICH nur einfache Hilfestellungen geben, damit es seinen Körper und dessen Wahrnehmungen verstehen lernt. Mit der Pubertät bekommt das ICH die volle Kontrolle und Verantwortung über die äußeren Aktivitäten seines KÖRPERs.


Es ist auch denkbar, dass bei den Freiheitsgraden zur Kommunikation zwischen dem ICH und seinem KÖRPER auch noch unterschiedliche Ausprägungen verwirklicht werden, um die Vielfalt im Universum zu erhöhen.


Die Wissenschaften haben noch viel zu tun.

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