Der menschliche Dipol

Das Dilemma des Homo Sapiens: Jedes menschliche Individuum findet sich zu Beginn seiner Existenz in die zwei Strömungen seiner Trieb eingebettet:

  • Fördert er seine egoistischen Ziele?
  • Oder fördert er seine Ziele, die ihn in etwas größers einbetten?

Diese Trieb äußern sich in dem, was wir im Allgemeinen als GUT oder BÖSE ansehen, wenn sie zu einseitig ausgelebt werden. Es gibt kein Gut und Böse im kosmischen Sinne für das Individuum. Es ist frei sich selbst zu entscheiden.


Es wird auch nach dem Leben nicht für etwas abgestraft oder besonders belohnt. DU wirst nur im Leben und nur emotional dafür belohnt, wenn DU etwas gut gemacht hast. Was ist das? Wa ist im Universum dazu zu erkennen?

 

Was kann das Kind mit seinem Leben machen? Wie wird das Individuum sich zwischen diesen beiden menschlichen Polen hin und her bewegen? Schafft er/sie es, beide Triebe ausreichend einzusetzen, um einen guten Beitrag für sein Leben, für die Menschheit und für das Universum leisten?

 

Er muss sich entwicklen und wird sich entwicklen, das ist sicher. Aber wie?

– – – – –

Wenn DU egoistische Ziele anstrebts, dann kannst DU das ganz alleine tun, DU muss sie mit niemanden teilen oder besprechen. DU kannst dir im Inneren deine eigenen Wertmaßstäbe zusammen suchen, die dir alle moralischen und ethischen Berechtigungen für deine Ziele geben.  DU bist Herr deines eigenen Weltbildes, das alles enthält, was DU weißt und glaubst.

 

DU kannst auch andere Menschen dazu benutzen, die dir helfen, deine egoistischen Ziel zu erreichen oder ihnen wenigsten näher zu kommen. Dein Erfolg kann dann immer noch ganz alleine DEIN eigener, egoistischer Erfolg sein. Die anderen wollten vielleich nur nett sein oder auch egoistisch. DU kannst dich als der Herr der Welt fühlen, wenn es klappt.

 

DU bist bei all deinem egoistischen Streben nur den Trieben deines KÖRPERs gefolgt, dessen Hauptaufgabe es ist, dich und deine Art am Leben zu halten und zu erhalten.

DU wirst dich auch mit deinen egoistischen Zielen weiterentwickeln müssen, wenn sie nur groß genug sind.

– – – – –

Wenn DU ein echtes, hohes spirituelles Ziel anstrebst, dann musst DU in erster Linie dich und deine Triebe verstehen lernen. Denn ein wirklich höheres spirituelle Ziel anstreben, kannst DU nur, wenn DU deine eigenen Freiheitsgrade kennst und die Freiheitsgrade fremder Menschen einigermaßen richtig einschätzen kannst.


Um das zu erreichen, wirst DU dir schon viele neue Freiheitsgrade aneignen müssen, indem DU deine vorhandenen Fähigkeiten (Freiheitsgarde) weiter ausbaust, die etwa damit zu tun haben, wie DU dich und andere Menschen wahrnimmst, wahrnehmen kannst und bewertest. Dies können schon viele Menschen. Dies ist aber noch kein wirklich hohes Ziel. Nun bist DU ersteinmal ein gutes Exemplar des Homo Sapiens.

– – – – –

Die alten Meiser des Yoga strebten danach, ihren Geist (Seele usw.) von ihrem Körper trennen zu können, ohne das der Körper stirbt, um damit auf der ganzen Erde und im ganzen Universum herumreisen zu können, um sich alle Schönheiten des Universum anzusehen.


Sie glaubten, dass sie dazu auf alles irdische Streben, nach einem normalen Leben verzichten müssten und übten tiefe Versenkung. Versorgt wurden sie von der Liebe der Nachbrn. Ich denke, dass auch dies eine Form eines egoistischen Strebens im Leben ist.


Wenn man sich die Evolution des Universums anschaut, dann wurde doch immer in einer Vielfalt von ähnlichen Ideen, eine neue Idee erkannt, aus der dann oft eine neue Entwicklung im Universum stattgefunden hat.


Für den Menschen bedeutet dies, das seine Triebe nach Vereinigung und nach Erkenntnis ihm die Ferihetsgrade gibt, sich mit anderen Menschen freiwillig zusammentun kann, um eine neue spirituelle Organisation zu gründen, die gemeinsam Größeres erreichen wollen. Was aber ist das Größere?


Bisher wurde meistens das „Größeres“ nur vom Führungspersonal von Organisationen gesehen, die es zu oft nur egoistisch interpretiert haben und deshalb die anderen Mitglieder nur ausgenutzt haben.

wird fortgesetzt

Print Friendly, PDF & Email