Was ist die Wellennatur des Lichtes?

ICH glaube nicht an eine Wellennatur des Lichtes. Sie ist mit dem Grundverständnis der Finalen Theorie nicht vereinbar und die wenigen wissenschaftlichen Fakten dazu überzeugen mich auch nicht. Hier ist viel wissenschaftliche Meinung unterwegs, denn es geht hier auch um Meinungsführerschaft, die Machteigenschaft hat.

Das Wasser-Analogon

Nehmen wir mal die gerngenommene Wasserwelle als Analogon der Fortbewegung einer Welle als Energie-Übertragungserscheinung. Betrachten wir aber nicht die Wellenausbreitung an der Oberfläche, sondern im tiefen Wasser, um eine Kugelwelle im Raum zu betrachten. Zuerst sollte man immer versuchen, dein einfachsten Fall zu verstehen.

 

Betrachten wir der Einfachheit halber auch nur sehr reines Wasser, das nur aus Wassermolekülen der gleichen Schwere (Isotopen) besteht. Wir vernachlässigen auch die geringen Kräfte, mit denen sich die einzelnen Wassermoküle anziehen und die relative Bewegung der Wassermoleküle zueinander wird als Null angenommen:

  • An einer beliebigen tiefen Stelle unter Wasser wird ein kleiner Feuerwerkskörper gezündet. Dies ist der Anfangsstoß der Welle, das Zentrum der Welle.
  • Der Anfangsstoß erzeugt eine Beschleunigung auf alle Moleküle rund um die kleine Explosion. Diese Moleküle bewegen sich deshalb auf die nächsten Moleküle zu, die in ihren Bewegungsrichtungen liegen. Die Eigenschaften der Moleküle verhindern, das sie sich vereinen können. Es kommt zu einem elastischen Stoß.
  • Irgendwann beginnen die angestossenen Moleküle sich in die Stoßrichtung zu bewegen und die stossenden Molekülen verlangsamen ihre Bewegung (ein elastischer Stoß wird angenommen).
  • Die Gravitation ist eine Gegenkraft, welche sich den senkrechten Bewegungskomponenten überlagert. Sie verhindert, das Moleküle das Wasser verlassen. Eine andere Gegenkraft erzeugt Dämpfung durch Reibungsverluste zwischen den Molekülen und weil es sicher keinen ideal elastischen Stoß zwischen Wasser-Molekülen gibt.
  • Wegen der Dämpfung hört die Fortbewegung der Welle irgendwann auf und weil die Stoßenergie der einzelnen Moleküle irgendwann nicht mehr ausreicht, ein anderes Molekül zu beschleunigen, weil ja die Anzahl der zu stoßendenen Moleküle ständig zumimmt, weil die Wellenfront eine immer größer werdenden Kugeloberfläche  ausmacht.
  • Aus Makro-Sicht ist eine Wellenausbreitung zu beobachten, die aus regelmäßigen Folgen unterschiedlicher kugeliger Schichten mit hoher Dichte und geringer Dichte bestehen.
  • In einem unendlich großem Wasser-Reservoir würde die Wellenausbreitung schon deshalb stoppen, weil die Ausgangsenergie des 3D Stoßes auf immer mehr Moleküle der immer größer werdenden Kugeloberfläche aufgeteilt werden muß. Irgendwann ist die Stoßenergie eines einzelnen Moleküls so klein, dass es nicht mehr zu einem ausreichend großen elastischen Stoß kommt, um noch übertragen werden zu können oder beobachtbar zu sein.

Was ist klassisch daraus zu folgern?

  • Am Startzentrum der Welle wird eine Anregung in Form eines räumlichen (3D) Stoßes auf alle Partikel einer kleinen Kugeloberfläche im Medium initiiert, um die Welle in Gang zu setzen.
  • Das Medium muss aus einzelnen freien Partikel bestehen, um den Transport der Energie durch einen elastischen Stoß in alle Richtungen zu ermöglichen.
  • Die Energie wird durch Dichteschwankungen zu immer größeren Kugeloberflächen übertragen. Einzelne Partikel werden nur geringfügig bewegt.
  • Außerdem gibt es eine gegenläufige Stellkraft (Gravitation), die dafür sorgt, dass Reibung erzeugt wird und alles wieder zu einem Equilibrium strebt und die Welle abebbt.

Was passt da nicht zum Licht?

Wenn wir das Analogon so auslegen, als wäre ein Wassermolekül ein Photon, dann müsste sich das Photon in einem Meer von Photonen fortbewegen wollen, die alle den gleichen Bewegungszustand haben. Dies ist im gesamten Universum nicht vorstellbar.
 
Wegen der gleichen Ausbreitungs-Geschwindigkeit können sich nur solche Photonen irgendwann begegnen, wenn sich ihre Flugbahnen irgendwann kreuzen und wenn sie gleichzeitig an diesem Kreuzungspunkt ankommen würden. Dies widerspricht den Annahmen des Analogons.
 
Also bitte, ihr Lehrer, benutzt nicht dieses Analogon, sondern versucht erst selbst zu verstehen, bevor ihr irgendein Unsinn erzählt!

Was hat die Quantenmechanik dazu zu sagen?

Die Erkenntnisse der Quantenmechanik sagen zumindest, dass die überlichtschnelle Informationsübertragung grundsätzlich möglich ist (Siehe Verschränkung).
 
Die Quantenphysik kann bei einfachen Quantensystemen die Wahrscheinlichkeit einer Zustandsänderung berechnen, wenn zwei bekannte Quantensysteme miteinander interagiern. Das Ergebnis eines Doppelspalt-Experimentes kann sie wegen ihrer Komplexheit nicht berechnen.
 
Die Intensitätsstreifen bei einem Doppelspalt-Experiment, muß man als Wahrscheinlichkeitsstreifen interpretieren, da die Streifen sich auch bei Photonen bilden, wenn keine Interferenz zwischen Quelle und Messung möglich ist, weil der zeitliche Abstand der einzelnen Partikel zueinander zu groß ist. Diese Wahrscheinlichkeits-Streifen erscheinen auch, wenn das Experiment mit Fullerenen ausgeführt wird, deren Freiheitsgrade für mögliche Interaktionen nicht als Überlagerung oder Auslöschung der Physik bekannt sind.
  • Photonen können einen Impuls auf Massepartikel übertragen.
  • Die Abgabe eines Photons von einem Atom erzeugt einen Impuls auf das Atom.
  • Ein Elektron, das von der geradlinigen Richtung in einem Magnetfeld abweichen will, muss ein entsprechenden Impuls generieren, indem es ein Photon emittiert.

Was müssen wir noch verstehen?

Es muss eine viel fundamentalere Beziehung zwischen Partikel geben, die den gleichen Raum in Anspruch nehmen wollen, als es in unserem momentanen materiell-eingeschränktem wissenschaftlichen Weltbild möglich ist.
 
Die Abgabe eines Photons von einem Atom erzeugt einen Rückstoß auf das Atom. Wird ein Photon als Partikel abgegeben oder als eine Kugelwelle oder als eine räumlich begrenzte Welle in eine bestimmte Richtung?
 
Wenn ein einzelnes Photon als eine imaginäre Kugelwelle im Raum unterwegs ist, aber nur als ein einzelnes Photon mit einem Atom oder Molekül interagiert, wird dann die ganze Energie der Kugelwelle mit dem ersten Atom und seiner Elektronenschale reagieren, das mit der Kugelwelle in Kontakt kommt? Wieviel Intelligenz muss in der Kugelwelle stecken, um das zu managen? Das ist denkbar, verändert aber das materialistische Weltbild der Physiker enorm.
 
Wenn ein Photon sich mit einer Elektronenschale eines Atoms vereint hat und das Atom entscheidet sich, ein Photon wieder abzugegeben,
  • wie verhält sich der Abstrahlwinkel zum Eingangswinkel?
  • Und kann sich die Schrittlänge (Wellenlänge) zwischen Eingangsphoton und Ausgangsphoton verändern?
  • Wie groß muß der zeitliche Unterschied zwischen Eingang und Ausgang im Minimum sein?
  • Wie interagieren die einzelnen Photonen, wenn sie sich im Raum treffen? (z.B. zwischen Quelle und Messung am Schirm im Doppelspalt-Experiment)
  • Was ist ein Lichtstrahl? Ist es ein unabhängiger Haufen von individuellen Photonen, die nur d en gleichen Weg nehmen? Oder haben die einzelnen Photonen in einem Lichtstrahl eine feste Beziehung zueinander?
 Ich denke, dass mit diesem Wissen, die Wahrscheinlichkeits-Streifen zu erklären sind.

Raumkrümmung

Das der Raum kein Medium darstellt und als Kontinuum angesehen wird ist weitreichender Konsens unter Physiker. Der Raum an sich kann so keine Dichtezentren einer Kugelwelle verwirklichen und keine Raumkrümmung verursachen, weil er ein Kontinuum ist, das nirgends eine Leerstelle besitzt?
 
Natürlich kann man einfach annehmen, dass der Raum zu komprimieren ist und das dies eine Eigenschaft von Photonen ist. Dann müssen wir aber den dreidimensionalen Raum anders definieren als den R3.
 
Was soll sich da verschieben können, wenn es zwei nebeneinander liegende Raumpunkte mit einem Abstand dazwischen in einem Kontinuum überhaupt nicht gibt? Weil es zwischen jeden 2 beliebig nahen Raumpunkten immer noch eine Unendlichkeit von weiteren Raumpunkten im R3 dazwischen gibt.
 
Und ein Stoß über eine unendliche Anzahl von Raumpunkten würde unendlich lange dauern, also sich nie fortbewegen.
 
NEIN! Für Licht und die Fortbewegung von Photonen im Raum muss ein anderes Verstehensmodell her, das die experimentell nachgewiesenen Wahrscheinlichkeits-Steifen der Materie erklären kann. Denn auch diese Wahrscheinlichkeitsstreifen sind ja das Ergebnis von vielen Interaktionen zwischen Photonen und Molekülen.

Was ist der Ansatz der Finalen Theorie?

In einem Geist-Universum gibt es nur die Idee eines dreidimensionalen Raumes, was grundsätzlich alle möglichen Eigenschaften eines Raumes ermöglichen würde.
 
Jede Materie-Entität hat ein Bewusstsein über seinen relativen Ort in dieser Raum-Idee, relativ zu allen anderen Entitäten. Es gibt kein Koordinatennetz in der Wirklichkeit und es gibt keinen wirklichen Raum, sondern nur die Idee vom Raum und das Bewusstsein jeder Entität darüber im Universum.
 
Deshalb kann die Raum-Idee im Universum durchaus andere Eigenschaften haben als der wissenschaftliche R3.
 
Ortsveränderungen der einzelnen Entitäten geschehen durch eine Bewusstseins-Veränderung der Entität über den eigenen relativen Ort, die durch ihren Trieb und dem Verfolgen eines Zieles ausgelöst wird. Im physikalischen Weltbild ist jede dieser Ortsveränderungen eine kleine Teleportation.
 
Jede Entität hat artspezifische Freiheitsgrade, die es zu ermitteln gilt. Jede Entität hat einen artspezifischen Takt, mit dem sie eine Bewusstseinsänderung vornehmen kann. Die einzige Konstante im Geist-Universum ist der Basistakt des Universum, mit dem Ur-Photonen in das Universum entlassen werden.
 
Nur durch Kenntnis der artspezifischen Freiheitsgrade von Photonen, Elektronen, Positronen, Neutronen, Atomen und Molekülen werden wird die Wahrscheinlichkeits-Streifen des Doppelspalt-Experiments erklären können.
 
Dabei muss berücksichtigt werden, dass maximale Vielfalt im Universum in allen Entitäten-Populationen vorhanden ist, weshalb viele individuelle, artspezifische Eigenschaften immer eine Verteilung erzeugen, weil jedes Individuum ein Unikat ist. Wissenschaftliches Arbeiten wird dadurch erheblich erschwert. Es werden mit klassischen Methoden nur noch Verteilungen (Wahrscheinlichkeiten) von Spezies ermittelt. Es gibt keine Aussagen über einzelne Individuen.

Was ist zu tun?

Wir müssen besser verstehen, wie die Interaktionen zwischen Atomen, Molekülen und Photonen im Detail abläuft. Nur eine statistische Makro-Betrachtung von Millionen oder Milliarden von Partikel führt hier nicht zum Resultat, das ist klassische Physik.
 
Es darf kein Denkverbot geben, wie das Materie-Dogma.
 
Wichtig ist auch genau zu verstehen, wie die Photon-Photon Interaktion aussehen kann. Welche Freiheitsgrade gibt es da?
 
Wie bilden sich die verschiedenen Lichtarten? Was ist ein Lichtstrahl wirklich? Ist es eine einzige Entität (Verschränkung, Vereinigung) oder sind es ganz viele einzelne unabhängige Entitäten?

Beispiel Reflexion an Glasscheibe

Die Physik hat kein Verstehens-Modell, um den Durchgang eines Lichtstrahls durch eine Fensterscheibe zu erklären. Es wird immer nur die Makro-Sicht dargestellt, dass ein Teil reflektiert wird und ein Teil hindurchgeht und das der Auftreffwinkel und die Wellenlänge über das Verhältnis entscheidet. So ist es halt! Erklären tut das nicht viel.
 
Welche Photon-Atom Interaktion entscheidet darüber, ob ein Photon von einem Rand-Atom in das Glas weitergegeben wird oder wieder davon weg abgestrahlt wird? Wie verläuft der Weg eines Photos durch das Atomgitter des Glases? Wie ergeben sich die Winkel an Prozentsätze der Makrosicht?
 
Erklärt mir das einmal so, als wäre ich 10 jahre alt.
 
Wird fortgesetzt!
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