Kubicki erinnert laut „Bild“ folgendermaßen an den Tag, an dem ihm Möllemann den Brief überreichte: „Er rief mich in Kiel an und bat mich, so schnell wie möglich nach Hamburg zu kommen.“ Dort habe sein Freund einen angeschlagenen Eindruck gemacht. „Er fühlte sich verfolgt und beobachtet. Er dachte, man wolle ihm ans Leder“, sagt Kubicki.
Das Schreiben seines Freundes, das Kubicki noch am Abend von Möllemanns Todestag aus dem Safe holte, ließ den FDP-Politiker allerdings ratlos zurück, schreibt „Bild“. Hinweise auf die Frage, von wem er sich bedroht fühlte, gab es offenbar nicht in dem Brief.
Kubicki lobt seinen Freund in den höchsten Tönen – „der humorvollste und mitreißendste Mensch, den ich kennengelernt habe“ – und kritisiert seine eigene Partei für den Umgang mit Möllemann: „Da wurden wesentlich Grundsätze verletzt – ich denke dabei nur an die Unschuldsvermutung und den Stil.“
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