Von 2000 bis 2008 war er UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung – zuerst im Auftrag der Menschenrechtskommission, dann des Menschenrechtsrats – sowie Mitglied der UNO-Task Force für humanitäre Hilfe im Irak.

 

2008 bis 2012 gehörte Ziegler dem Beratenden Ausschuss des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen an; im September 2013 wurde er erneut in dieses Gremium gewählt. Er war ausserdem im Beirat des Vereins Business Crime Control.

Ziegler war mit Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir befreundet. Sie war es, die ihn mit Nachdruck anregte, seinen Vornamen in Jean zu ändern. Als sie Zieglers ersten Artikel redigierte, strich sie seinen Vornamen durch, ersetzte ihn durch Jean und sagte: «Hans‚ das ist doch kein Name!» 

 

Nach Zieglers eigenen Aussagen war er mit Che Guevara befreundet und während der Teilnahme Kubas an der ersten Weltzuckerkonferenz der UNO in Genf im April 1964 dessen Chauffeur. Auf seinen Wunsch, dass er ihn bei der Rückreise nach Kuba mitnehme, habe Che geantwortet: «Dein Platz ist hier. Hier ist das Gehirn des Monsters, hier musst du kämpfen.» 

 

Ziegler blieb in der Schweiz, studierte fortan Soziologie, trat vom Protestantismus zum Katholizismus über und verwendete an Stelle der deutschen die französische Sprache.