ATP Praktisch alle Vorgänge in Organismen erfordern Adenosintriphosphat (ATP). Es stellt allen möglichen Stoffwechselvorgängen Energie zur Verfügung. Der größte Teil des verbrauchten ATP wird bei Tieren, Pflanzen und den meisten Bakterien durch die ATP-Synthase regeneriert. Der Tagesumsatz an ATP beträgt beim Menschen teilweise weit über 80 Kilogramm.
Adenosintriphosphat (ATP) ist ein Nukleotid aus dem Triphosphat des Adenosins.
Die Bindungen zwischen den drei Phosphaten sind sehr energiereich, weshalb ATP den „Speicher“ unmittelbar verfügbarer Energie in jeder Körperzelle darstellt, welche für nahezu alle ablaufenden Stoffwechselprozesse benötigt wird.
Dazu zählen neben der Muskelkontraktion auch die Synthese von Eiweißen und Enzymen sowie der aktive Stofftransport durch Biomembranen.
ATP ist dabei Cosubstrat verschiedener Kinasen (Phosphat-übertragende Enzyme), z. B. der cAMP-abhängigen Proteinkinase A, der Ca-abhängigen Proteinkinase C oder der Insulin-stimulierten Proteinkinase.
ATP ist zudem Agonist purinerger Rezeptoren im zentralen als auch im peripheren Nervensystem. Somit ist ATP an der Durchblutungsregulation und der Vermittlung von Entzündungsreaktionen beteiligt.
- Wikipedia-de: ATP-Synthase
- Wikipedia-de: Mitochondrium
- Wikipedia-de: Adenosintriphosphat (ATP)
- Wikipedia-de: Adenodiphosphat (ADP)
- Wikipedia-de: Citratzyclus
- Wikipedia-de: Phosphorylierung
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