Schweiz Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Bundesstaat, der aus 26 teilsouveränen Kantonen besteht.

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Die Schweiz seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges
Die Schweiz war nach dem Sieg der Alliierten zunächst aussenpolitisch isoliert. Die Siegermächte betrachteten die Schweizer als «Kriegsgewinnler», die mit den Nazis kooperiert hatten. Mit dem Abkommen von Washington willigte die Schweiz 1946 ein, für den Wiederaufbau Europas 250 Millionen Franken zu zahlen, dafür wurden Schweizer Konten entsperrt und die «Schwarze Liste» gelöscht, auf der Schweizer Unternehmen standen, die mit den Nazis kooperiert hatten.
Die Schweizer Bevölkerung half durch die Schweizer Spende und die Kinderhilfe des Schweizerischen Roten Kreuzes der notleidenden Bevölkerung im Nachkriegseuropa. Notleidende österreichische und deutsche Kinder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von Schweizer Gasteltern als Schweizer Kinder eingeladen.
1960 wurde die Schweiz Mitglied der neugegründeten Europäischen Freihandelsassoziation EFTA.
Die Schweiz gehörte 1961 zu den Gründungsmitgliedern der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Nach längerer innenpolitischer Auseinandersetzung, die sich hauptsächlich um die Frage der Neutralität drehte, trat die Schweiz 1963 dem Europarat bei und ratifizierte 1974 die Europäische Menschenrechtskonvention. 1970 unternahm der Bundesrat erste Schritte der Schweiz in Richtung EWG, die 1972 in einem Freihandelsabkommen mündeten. 1973 erfolgte der Beitritt zur Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa OSZE.
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