Die strukturelle Gewalt Im Imperium der Schande, das vom organisierten Mangel regiert wird, ist der Krieg nicht mehr eine zeitweilige Erscheinung, sondern permanent. Er stellt nicht mehr eine Pathologie dar, sondern die Normalität.
Die strukturelle Gewalt
Im Imperium der Schande, das vom organisierten Mangel regiert wird, ist der Krieg nicht mehr eine zeitweilige Erscheinung, sondern permanent. Er stellt nicht mehr eine Pathologie dar, sondern die Normalität. Er ist nicht mehr eine Verfinsterung der Vernunft. Er fungiert als Daseinsberechtigung für das Imperium als solches.
Diese neue Kosmogonie und diese neuen Praktiken bezeichne ich als strukturelle Gewalt. – In der Geschichte der Menschen ist die Gewalt lange Zeit als eine Pathologie angesehen worden, als ein jäher und wiederkehrender Zusammenbruch der organisatorischen und moralischen Normen, auf denen die zivilisierte Gesellschaft gründet. Max Horkheimer hat diese Pathologie untersucht. Er nennt sie – und so lautet auch der Titel eines seiner berühmtesten Essays : Die Verfinsterung der Vernunft.(26)
Die Geschichte ist voll von Beispielen extremer Gewalt. Hier sei eines erwähnt. Rund 140 Jahre vor Christi Geburt bricht Cornelius Scipio Aemilianus den Widerstand der letzten Verteidiger von Karthago. Ein gnadenloser Straßenkampf ging diesem Sieg voran. Der römische Eroberer dringt in eine Stadt mit 700 000 Einwohnern ein. Er beschließt, sie dem Erdboden gleichzumachen. Hunderttausende Einwohner fliehen. Zehntausenden wird die Kehle durchgeschnitten. Scipio Aemilianus fährt bald darauf mit dem Pflug über die Stätte, an der zuvor Karthago gestanden hat. Er streut Salz in die Furchen.
Die Zerstörung von Karthago illustriert, was Horkheimer unter Verfinsterung der Vernunft versteht (in diesem Fall der römischen). Sie ist vorübergehend. Denn nach seiner Rückkehr ist Scipio Aemilianus in Rom wieder dem ius gentium unterworfen, dem Rechtssystem, welches das Imperium und dessen Beziehungen zu den anderen Völkern strukturiert.
Heute hingegen ist die Ausübung der extremen Gewalt zur dominanten Kultur geworden. Sie herrscht unangefochten und permanent. Sie ist der ganz gewöhnliche – ideologische, militärische, ökonomische und politische – Ausdruck der kapitalistischen Feudalsysteme. Sie hat sich in der Welt eingenistet und ist vermeintlich unantastbar.
Weit davon entfernt, eine vorübergehende Verfinsterung der Vernunft zu sein, erzeugt sie ihre eigene Kosmogonie und ihre eigene Theorie der Legitimität. Sie erzeugt eine originäre Form des planetarischen kollektiven Über-Ichs. Sie steht im Zentrum der Organisation der internationalen Gesellschaft. Sie ist strukturell.
Im Vergleich zu den grundlegenden Werten der Aufklärung zeugt sie von einer eindeutigen Regression, die sich anscheinend nicht umkehren lässt. Sie wird sichtbar in den ausgemergelten Körpern der
kongolesischen Bauern, in den verstörten Blicken der bengalesischen Frauen auf der Suche nach ein bisschen Nahrung für ihre Familie, in der Demütigung des Bettlers, der in Rio de Janeiro auf dem Platz La Candelaria herumwandert und womöglich obendrein von einem Polizisten geohrfeigt wird.
Jean-Paul Sartre hat die verborgenen Mechanismen der strukturellen Gewalt, die in der Welt des organisierten Mangels sichtbar werden, beim Namen genannt.
»In dem durch den Mangel modifizierten Wechselverhältnis erscheint uns derselbe als Gegen-Mensch, insofern dieser selbe Mensch als radikal Anderer, das heißt als Träger einer Todesdrohung für uns erscheint. Oder, wenn man will, wir verstehen in groben Zügen seine Ziele (es sind die unseren), seine Mittel (wir haben die gleichen) und die dialektischen Strukturen seiner Handlungen. Aber wir verstehen sie als Merkmal einer anderen Art, unseres teuflischen Doppelgängers.«(27)
Der Bruch mit der Gegenseitigkeit erzeugt Katastrophen. Noch einmal Sartre:
»In Wirklichkeit ist die Gewalt nicht notwendig eine Handlung […]. Ebensowenig ist sie ein Merkmal der Natur oder eine verborgene Möglichkeit. Sie ist vielmehr die ständige Unmenschlichkeit der menschlichen Verhaltensweisen als verinnerter Mangel, kurz das, was jeden in jedem den Anderen und das Prinzip des Übels sehen lässt. Deshalb muss es, damit die Ökonomie des Mangels Gewalt ist, nicht notwendig zu Massakern oder Einkerkerungen, also zu sichtbarer Gewaltanwendung kommen, auch nicht einmal zu dem gegenwärtigen Plan ihrer Anwendung. Es genügt, dass die Produktionsverhältnisse in einem Klima der Angst und des gegenseitigen Misstrauens von Individuen errichtet und aufrechterhalten werden, die immer bereit sind, zu glauben, dass der Andere ein Gegen-Mensch ist und einer fremden Art angehört oder, mit anderen Worten, dass der Andere, wer er auch sei, dem Anderen gegenüber immer als ›derjenige, der angefangen hat‹, auftreten kann. Das bedeutet, dass der Mangel als Negation des Menschen im Menschen durch die Materie ein dialektisches Intelligibilitätsprinzip ist.«(28)
Die strukturelle Gewalt ist kein abstrakter Begriff. Sie zeigt sich in dem System der Zuteilung der auf dem Planeten verfügbaren Ressourcen. Ralph Bunch, Untergeneralsekretär der UNO von 1959
bis 1971 und Friedensnobelpreisträger, schreibt:
»Peace, to have a meaning for many who have known only suffering in both peace and war, must be translated into bread or rice, shelter, health and education as well as freedom and human dignity.«
(»Damit der Frieden für viele, die sowohl im Frieden und im Krieg nur Leid kannten, eine Bedeutung bekommt, muss er übersetzt werden in Brot oder Reis, Obdach, Gesundheit und Ausbildung wie auch in Freiheit und menschliche Würde.«29)
Auf einer riesigen weißen Wand über der Besuchergalerie am Eingang zum Saal des Sicherheitsrats im ersten Stock des Wolkenkratzers der UNO in New York ist eine Tafel angebracht. Eine auf dem Kopf stehende Pyramide zeigt in ihrem obersten Segment die militärischen Ausgaben auf der Welt für ein Jahr und im unteren Teil die jährlichen Kosten der wichtigsten sozialen Umwelt- und Entwicklungsprogramme der UNO. Die Tafel wurde am 1. Januar 2000 angebracht. Inzwischen haben sich die Summen geändert, aber die weltweite Budgetstruktur ist die gleiche geblieben.
Wir sind weit entfernt von den Bestrebungen Bunchs. Die Rüstungsausgaben aller Staaten der Welt haben im Jahr 2004 die 1000 Milliarden Dollar überstiegen. 47 % dieser Ausgaben wurden von den Vereinigten Staaten getätigt.
Um Kriegswaffen zu finanzieren, hat die Welt im Jahr 2003 um 18 % mehr ausgegeben als zwei Jahre zuvor 30. Dieser Anstieg geht genauso wie der im Vorjahr vor allem auf das Konto der fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats und vor allem der Vereinigten Staaten. Laut SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) dürfte diese Tendenz mindestens bis 2009 anhalten.
Der derzeitige »Weltkrieg gegen den Terrorismus«, der von den Vereinigten Staaten geführt wird, veranschaulicht beinahe perfekt die strukturelle Gewalt, die der Ordnung der Kosmokraten innewohnt.
Der Verein Project Billboard hat am Times Square in Manhattan einen gigantischen elektronischen Zähler angebracht, der die tagtäglich ansteigenden Kosten des Irakkriegs anzeigen soll. Der Zähler, der sich an der Kreuzung der 47. Straße mit dem Broadway befindet, hat am Mittwoch, dem 25. August 2004, zu funktionieren begonnen und 134,5 Milliarden Dollar angezeigt. Die Zahl wächst täglich um 177 Millionen Dollar, stündlich um 7,4 Millionen und pro Minute um 122 820 Dollar.31 Allein der
Krieg im Irak kostet die Vereinigten Staaten 4,8 Milliarden Dollar pro Monat (Berechnungszeitraum : von September 2003 bis September 2004).

Der Humanist Erasmus entwickelte eine interessante Idee : Der Frieden hat einen Preis. Man kann den Frieden kaufen. Mit anderen Worten : Würde man den Preis bezahlen, so würde der Krieg von der Erde verschwinden. In Die Klage des Friedens schreibt er : »… ich berechne hier nicht die Geldsummen, die zwischen den Händen der Heereslieferanten und deren Untergebenen fließen und zwischen den Händen der Generäle. Berechnet exakt alle diese Ausgaben, und solltet Ihr nicht damit übereinstimmen, dass Ihr mit einem Zehntel den Frieden hättet kaufen können, so würde ich mich resigniert damit abfinden, dass man mich von überall verjagt.« (32)
Gegen die von George W Bush, Ariel Scharon und Wladimir Putin (im Irak und in Afghanistan, in Palästina und in Tschetschenien) begangenen Verbrechen erheben sich kleine fanatisierte Gruppen von blutrünstigen Terroristen.
Auf den Staatsterrorismus antwortet der Terrorismus der Splittergruppen. Und mögen die Anführer auch aus den wohlhabenden Schichten Saudi-Arabiens, Ägyptens oder von anderswoher stammen, ihre »Soldaten« werden gewöhnlich unter den ärmsten Bevölkerungen der shantytowns von Karatschi, der Slums von Casablanca oder der entlegenen Weiler im Hindukusch angeworben. Die Absurdität der Militärausgaben springt ins Auge: Das Elend ist der Boden, auf dem der Splitterterrorismus gedeiht ;
Erniedrigung, Elend und Angst vor der Zukunft speisen weitgehend die Aktionen der Kamikazekrieger. Ein Bruchteil der Summen, die in den »Weltkrieg gegen den Terrorismus« investiert werden, würde vollständig ausreichen, um die schlimmsten Plagen, die die im Stich gelassenen Bevölkerungen auf dem Planeten quälen, aus der Welt zu schaffen. In seinem Jahresbericht 2004 schätzt das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), dass eine jährliche Aufwendung von 80 Milliarden Dollar während einer Spanne von zehn Jahren genügen würde, um jedem Menschen den Zugang zu einer elementaren Schulbildung, medizinischer Versorgung, ausreichender Nahrung, Trinkwasser und sanitären Infrastrukturen sowie für die Frauen Zugang zu gynäkologischer Betreuung und Geburtshilfe zu gewährleisten.
Doch der »Weltkrieg gegen den Terrorismus« macht diejenigen, die ihn führen, blind. Dieser Krieg hat keine klar identifizierten Feinde. Er hat auch kein absehbares Ende. Er ist ein tausendjähriger Krieg.
Kurz vor seiner Ermordung am 30. Januar 1948 durch Naturam Godse wandte sich Mahatma Gandhi ein letztes Mal an eine riesige Menschenmenge. Massaker zwischen Hindi und Muslimen hatten in Kalkutta mehr als 5000 Menschen das Leben gekostet. Die aufgebrachte Menge schrie nach Rache. Gandhi sagte zu ihnen : »Ihr wollt euch rächen ? Auge um Auge ? […] Tut das, und bald wird die ganze Menschheit blind sein […].«
Die Kosmokraten und ihre Helfershelfer im Weißen Haus, im Pentagon und in der CIA, kurz, alle Verantwortlichen dieses »Weltkriegs gegen den Terrorismus« entwickeln eine ontologische Konzeption des Bösen. Sie bestimmen selber und in aller Freiheit, wen sie als Terroristen betrachten. In dieser Definition steckt kein objektives Element. Terrorist ist derjenige, den die (amerikanischen, israelischen, russischen usw.) Herrschenden als solchen bezeichnen. Sie praktizieren den Präventivkrieg.
Hören wir Donald Rumsfeld, den amerikanischen Verteidigungsminister :
»Meine Meinung ist, dass wir im Krieg sind, in einem Weltkrieg gegen den Terror, und dass diejenigen, die damit nicht einverstanden sind, zum Großteil Terroristen sind.«(33)
Den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen, der kollektiven Sicherheit, der Menschenrechte und des internationalen Rechts ziehen die Kosmokraten ihre Subjektivität, das heißt ihre Privatinteressen, vor. Was für eine gigantische Heuchelei ! Man behauptet zu kämpfen (bombardieren, massakrieren usw.), um Gerechtigkeit und Frieden in die Welt zu bringen, und verfolgt doch nur sein ganz persönliches Privatinteresse.
Denn hinter den amerikanischen Präventivkriegen stehen, wie jeder weiß, als primäre Motivation die Finanzinteressen der transkontinentalen kapitalistischen Gesellschaften. Kommen wir auf den im März 2003 ausgelösten Angriff auf den Irak zurück. – In der Rangliste der bislang auf der Welt bekannten Erdölreserven steht der mesopotamische Boden an zweiter Stelle : geschätzte 112 Milliarden Barrel. Und die Fachleute meinen, dass die noch nicht ermittelten Vorräte gigantisch sind.
Vor 2003 bewirtschaftete der Irak 1821 Erdölquellen. Auf dem Territorium der USA werden rund 800 Quellen ausgebeutet. – Noch wichtiger als das Ausmaß der Erdölfelder ist jedoch die geologische Situation des irakischen Erdöls. Im Norden wie im Süden des Landes liegt es dicht unter der Oberfläche. Einige Meter tiefe Bohrungen reichen aus, um das schwarze Gold hervorquellen zu lassen. Und während der Selbstkostenpreis für ein Barrel Rohöl in Texas 10 Dollar und in der Nordsee 15 Dollar beträgt, beläuft er sich im Irak auf weniger als einen Dollar …
Die transkontinentalen Gesellschaften Halliburton, Kellogg and Root, Chevron und Texaco haben bei der Vorbereitung des amerikanischen Überfalls auf die irakischen Ölfelder eine entscheidende Rolle gespielt. Vizepräsident Dick Cheney selbst war Präsident von Halliburton gewesen, die derzeitige Außenministerin Condoleezza Rice war Direktorin bei Chevron, genauso wie Verteidigungsminister Donald Rumsfeld. Präsident George W. Bush verdankt sein beträchtliches Privatvermögen den texanischen Ölmagnaten.
Die New York Times vom 29. Oktober 2004 vermeldet, dass die Nettogewinne der sieben größten amerikanischen Erdölfirmen im ersten Halbjahr 2004 durchschnittlich um 43 % gestiegen sind. Ein anderes Beispiel. Die transkontinentalen Gesellschaften, die Kriegswaffen herstellen und vertreiben, sowie die Investmentfonds, die auf die Finanzierung militärischer Elektronik spezialisiert sind (wie die Carlyle Group), profitieren tagtäglich vom massiven Anstieg des durch die »terroristische Bedrohung« gerechtfertigten Militärhaushalts. Nun gehören in den Vereinigten Staaten zahlreiche Fernsehkanäle mit einer täglichen Zuseherschaft von Dutzenden Millionen Personen den Waffenfabrikanten. NBC zum Beispiel ist Eigentum des Konzerns General Electric, der weltweit einer der größten Hersteller militärischer Elektronik ist …
Wer wird sich unter diesen Umständen wundern, dass der »Weltkrieg gegen den Terrorismus« unbekümmert von der gewöhnlichen kleinen Lüge zur Staatslüge schreitet und so problemlos auf die Manipulation durch die Angst, die Ablehnung des anderen, den Fremdenhass und den Rassismus zurückgreift?
Richard Labévière schreibt :
»Diese Manipulation ist typisch für totalitäre Regimes […]. Der unbegrenzte Krieg gegen den Terrorismus veranlasst nicht nur militärische Operationen (auf allen Kontinenten), sondern eröffnet auch eine Perspektive auf eine Welt der Apartheid.« (34)
Wie stellen es nun die Kosmokraten an, dass ihre Strategie von der Gesamtheit der Staaten und Völker der Welt akzeptiert wird? Das Fundament ihrer Aktion bildet die unermüdlich wiederholte Gleichung : »Streben nach Frieden« = »Krieg gegen den Terrorismus«. Alle wollen den Frieden, also beugen sich alle den Anforderungen, die von den Kosmokraten festgelegt werden. – Die ideologischen Quellen dieser totalitären Gewalt sind zahlreich und vielfältig. Der Großrabbiner von Genf, Marc Raphaël Guedj, und Pastor Albert de Pury benennen einige davon :
»Einen Diskurs verabsolutieren, damit er sich in den Köpfen einnistet, eine Erde als heilig hinstellen, die Ausschließlichkeit des Heils für sich beanspruchen, sich für höherwertig halten, sich für den legitimen Erben des Besitzes anderer halten, Texte, die zum Heiligen Krieg aufrufen, wörtlich nehmen oder menschliche Unternehmungen messianisieren – all das sind potenzielle Quellen der willkürlichen Gewalt.« 35
Vor ihren Raub- und Beutezügen gegen die unglücklichen Bauernfamilien in Polen und Litauen im 13. Jahrhundert beteten die Deutschordensritter lange, inbrünstig – und vor allem öffentlich. Sie beanspruchten – um es mit den Worten von Rabbi Guedj zu sagen – »die Ausschließlichkeit des Heils« für sich.
»[…]Die Armee Gottes im Hause Gottes, in Gottes Königreich […]. Wir sind zu einer solchen Mission erzogen worden [den Kampf gegen den muslimischen Terror] […]. [Die Muslime] hassen uns, weil wir eine christliche Nation sind […]. Der Feind ist eine Kreatur, die Satan heißt […]. Mein Gott ist größer als der ihrige […]. Ich weiß, dass mein Gott ein wahrer Gott ist und ihrer ein Götze.« Wer sagt so etwas ?
Der Autor dieser unsterblichen Worte ist einer der angesehensten aktiven Generäle der amerikanischen Streitkräfte. Ein Elitesoldat, der in den Delta-Kommandos in Somalia gedient hat. Im Juni 2003 ernannte ihn George W Bush zum Vize-Untersekretär im Verteidigungsministerium und übertrug ihm den Nachrichtendienst. Sein Name : General William »Jerry« Boykin.(36)
Und wie soll man nicht angewidert sein von den im International Herald Tribune publizierten Fotos von George W. Bush und dessen wichtigsten Komplizen, wie sie mit zum Gebet gefalteten Händen und geschlossenen Augen die Ellbogen auf den riesigen Mahagonitisch im Cabinet Room aufstützen und den Segen Gottes erflehen für ihre Bombardements auf die überbevölkerten, wehrlosen Städte in Mesopotamien und Afghanistan ?(37)
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