Evolution der Einzeller KOSMOS sieht, dass mit der Vielfalt der stabilen Raumelemente (Atome) eine viel größere Vielfalt an Stoffen möglich wäre, als dies durch die bisherigen Prozesse im Universum möglich ist. Das Ziel für Einzeller ist es, das zu ändern. Ihr Ziel ist es neue Stoffwechsel-Prozesse zu verwirklichen, um die Stoff-Vielfalt zu erhöhen. Durch sie kann die Atmosphäre von Planeten dann länger im reaktiven Zustand gehalten werden, um deren Vielfalt auf einem Maximum zu halten.

Die auf Basis der ribosomalen RNA entwickelten Stammbäume gelten inzwischen als zuverlässig und die meisten der hiermit errechneten Verwandtschaftsbeziehungen wurden auch mit anderen Methoden bestätigt. Dennoch kann die Anwendung der rRNA-Methode nicht allein für die korrekte Einordnung eines Organismus herangezogen werden.

 

Die errechnete Position im Stammbaum muss stets mit anderen Methoden bestätigt werden. Hierzu zählen nach wie vor auch morphologische und physiologische Merkmale. So ist es beispielsweise nicht möglich, allein auf Basis einer rRNA-Analyse eine neue Art zu definieren.

 

Große Bedeutung hat die rRNA-basierte Phylogenetik bei Mikroorganismen, denn Einzeller sind anhand morphologischer und physiologischer Merkmale allein schwer einzuordnen. Hier bietet die Analyse der ribosomalen RNA eine schnelle und zuverlässige Ergänzung. Anhand empirischer Daten geht man heute davon aus, dass Bakterien, deren 16S-rRNA-Sequenzen zu 97–98 % übereinstimmen, einer Art zugerechnet werden können.