Kapitalismus Kapitalismus ist eine Ideologie und ein Machtsystem. Im Kapitalismus kann ein Armer nur zu mehr Reichtum kommen, indem er durch seine Arbeit Reiche überproportional reicher macht. So wird der Abstand zwischen arm und reich immer größer.

Die besondere Ungerechtigkeit im Kapitalismus liegt darin, dass die Erzeugung von Geld aus dem Nichts (FIAT Geld), ohne einen Gegenwert dafür zu besitzen, nur privilegierten Privatpersonen möglich ist. Hier ist nicht das Drucken und Prägen von Geldmittel gemeint, sondern die Erhöhung der Geldmenge im Wirtschaftssystem.

 

Die Banker bekommen so kostenlos ein Wirtschaftsgut, das sie anderen gegen Zinsen zur Verfügung stellen. Im Kapitalismus muss sich jeder erst bei einem Geldverleiher verschulden, bevor er einen Mehrwert für die Gesellschaft erarbeiten kann.

 

Es gibt kein demokratisches Geld, dass von der Bevölkerung kontrolliert wird. Es gibt nur privates Geld, dass von Privatleuten kontrolliert wird.

 

Die unkontrollierte Abgabe von Geld an die Großunternehmen der Geldverleiher ist denkbar, da es keine ausreichenden Kontrollen dazu gibt.

Für mich ist ein besonderes Merkmal des Kapitalismus, dass natürliche Personen über ihr Eigentum an vielen juristischen Personen (Unternehmen) die Ansammlung von Werten, Rechten und der damit verbundenen Macht vor den Augen der Öffentlichkeit verstecken können.

 

Diese Tatsache ist die Ursache dafür, dass bei den heutigen Ausprägungen von sogenannten „Demokratien“ die Wahlen der Bürger an den Machtverhältnissen im Staat nie groß etwas verändern.

 

Die Großkapitalisten haben die Kontrolle über die Entscheidungen der meisten Politiker der Welt.  Ihre verschiedenen Machtsysteme in der Gesellschaft hängen alle an der Verfügbarkeit von Geld, das wenige Großkapitalisten kontrollieren und kein Volk oder irgendeine Regierung, gewählt oder nicht gewählt.

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