ICH will Bei der Erforschung seiner Umwelt muss das ICH sich nun kindliche Konfliktlösungen erarbeiten, um seine kindlichen Ziele zu erreichen. Wird es in dieser Phase zu stark eingeschränkt, dann wird es in eine Opferrolle gedrängt. Erfährt es gar keine Hindernisse und keinen Konflikt mit Gleichaltrigen kann es zum Soziopathen werden.

In dieser Phse der Entwicklung werden die unterschiedlichsten Rollen zur Konfliktbereinigung ausprobiert. Alle Rollen zusammengenommen ergeben später die Persönlichkeit der Person. Ich denke, es gibt für jedes ICH Vorzugsrichtungen, die es lieber anwendet als andere. Grundsätzlich stehen aber jedem alle Potentiale (nach Gerda Jun) zur Persönlichkeit offen.

 

Im Idealfall ist das ICH jetzt neugierig, wie andere Kinder sind. Sein Drang nach weiteren Kontakten mit anderen Kindern bringt immer neue Erkenntnisse über die Vielfalt an Personen und deren unterschiedlichen emotionalen Reaktionen.

 

Das Kind lernt seine eigenen unterschiedlichen Emotionen zum Erreichen seiner Ziele bei anderen einzusetzen. Es lernt, dass es sich bewusst ein Ziel vornehmen kann und durch das Erreichen von mehreren Zwischenzielen, das Endziel gewollt erreichen kann.

 

Das Kind lernt schon Handlungsoptionen mit unterschiedlicher Emotionalität anzustreben. Die ersten Persönlichkeitsanteile seiner erwachsenen Persönlichkeit bilden sich jetzt schon aus. Das Kind lernt im Idealfall bewusst abweisende Handlungsoptionen und vereinende Handlungsoptionen einzusetzen, um seine Interessen durchzusetzen.